Etwa 60 – 80 % der Männer in Deutschland leiden unter erblich bedingtem Haarausfall. Die Folgen: Geheimratsecken, Teil- oder sogar Vollglatze – und das oft schon in jungen Jahren. Die Gene lassen sich nicht beeinflussen, die Symptome allerdings schon. REGAINE® MÄNNER wurde speziell zur Behandlung des erblich bedingten Haarausfalls beim Mann entwickelt. Es wirkt direkt an der Haarwurzel und stoppt dort wirksam den Haarausfall. Auch neue Haare können nachwachsen.
Anwendungsgebiete
Das Arzneimittel stabilisiert den Verlauf der androgenetischen Alopezie im Tonsurbereich der Kopfhaut bei Männern im Alter von 21-49 Jahren.
Hinweise zu den Anwendungsgebieten
Die Behandlung kann so dem Fortschreiten der androgenetischen Alopezie entgegenwirken. Beginn und Ausmass dieser Wirkung können individuell unterschiedlich sein und sind nicht vorhersagbar.
Aktive Wirkstoffe
50 mg Minoxidil pro 1 g
Hilfsstoffe
Ethanol (HST),Butylhydroxytoluol (HST),Milchsäure (HST),Citronensäure (HST),Glycerol (HST),Cetylalkohol (HST),Stearylalkohol (HST),Polysorbat 60 (HST),Wasser, gereinigtes (HST),Propan (HST),Butan (HST),Isobutan (HST)
Anwendung & Dosierung
Erwachsene:
Männer von 21 bis 49 Jahren:
Eine Dosis von 1 g (entsprechend dem Volumen einer halben Schutzkappe) sollte 2-mal täglich (je 1-mal morgens und 1-mal abends) mit den Fingerspitzen auf die betroffene Kopfhautfläche im Tonsurbereich aufgetragen werden.
Die Dosis von 2 g Schaum pro Tag sollte unabhängig von der Grösse der betroffenen Kopfhautfläche nicht überschritten werden.
Kinder und Jugendliche:
Das Arzneimittel darf bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht angewendet werden, da für diese Patientengruppe keine Ergebnisse zur Wirksamkeit und Sicherheit aus kontrollierten klinischen Studien vorliegen.
Art und Dauer der Anwendung
Dauer der Anwendung:
Allgemeine Hinweise zur Anwendung
Hinweise zur Handhabung
Schwangerschaft & Stillzeit
Das Arzneimittel ist nur für den Gebrauch bei männlichen Patienten angezeigt.
Schwangerschaft
Es gibt keine aussagekräftigen kontrollierten Studien an schwangeren Frauen. Studien an Tieren zeigten ein erhöhtes Risiko für den Fetus bei Dosierungen, die weit höher waren, als die für die Anwendung beim Menschen vorgesehenen Dosierungen. Möglicherweise besteht auch für den menschlichen Fetus ein Risiko.
Stillzeit
Systemisch absorbiertes Minoxidil geht in die Muttermilch über.
Fertilität
Nach subkutaner Gabe (mit einem Vielfachen der Dosis beim Menschen) wurde bei Tieren eine Verminderung der Konzeptionsrate festgestellt.Aufgrund der geringen systemischen Exposition nach topischer Anwendung ist dieser Befund für die therapeutische Anwendung des vorliegenden Arzneimittels vermutlich nicht relevant.
Gegenanzeigen
Vor einer Behandlung mit dem Arzneimittel sollte der Patient gründlich untersucht werden und seine Anamnese abgeklärt werden. Endokrinologische Ursachen, zugrunde liegende Systemerkrankungen oder eine Mangelernährung müssen ausgeschlossen werden. In diesen Fällen ist ggf. eine spezifische Behandlung einzuleiten. Das Arzneimittel sollte nicht angewendet werden, wenn die Ursache des Haarausfalls nicht bekannt ist, bei einer Infektion der Kopfhaut oder wenn die Kopfhaut gerötet oder entzündet ist oder schmerzt.
Das Arzneimittel soll nur auf der normalen gesunden Kopfhaut angewendet werden.
Für Haarverlust im Schläfenbereich (Geheimratsecken) liegen keine klinischen Erfahrungen zur Wirksamkeit vor.
Die Behandlung mit dem Arzneimittel soll bei Patienten mit Hinweisen auf eine Herz-Kreislauf-Erkrankung oder Herzrhythmusstörungen und bei Bluthochdruckpatienten einschliesslich der Patienten, die mit Antihypertonika behandelt werden, nicht erfolgen.
Die versehentliche Einnahme kann schwere kardiovaskuläre Neben-wirkungen verursachen. Daher muss dieses Arzneimittel ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden.
Das Arzneimittel darf bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht angewendet werden, da für diese Patientengruppe keine Ergebnisse zur Wirksamkeit und Sicherheit aus kontrollierten klinischen Studien vorliegen.
Das Arzneimittel enthält Butylhydroxytoluol (BHT), Stearylalkohol und Cetylalkohol, die örtlich begrenzt Hautreizungen (z. B. Kontaktdermatitis) hervorrufen können. Butylhydroxytoluol kann darüber hinaus Reizungen der Augen und der Schleimhäute hervorrufen.
Wechselwirkungen
Informieren Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Apotheker/-in, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/ anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben, oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Derzeit liegen keine Hinweise zu Wechsel- wirkungen von Regaine Männer mit anderen Mitteln vor. Durch den Wechsel vom Liegen oder Sitzen zum Stehen (Lagewechsel) kann es zu einem Blutdruckabfall kommen. Obwohl klinisch nicht nachgewiesen, besteht theoretisch die Möglichkeit, dass dieser Effekt durch Aufnahme des Wirkstoffs Minoxidil in den Blutkreislauf verstärkt wird. Dies kann vor allem bei Patienten eintreten, die gleichzeitig gefäßerweiternde Arzneimittel einnehmen. Sie sollen Regaine Männer nicht zusammen mit anderen Dermatika (äußerlich anzuwendenden Zubereitungen mit Wirkstoffen wie z. B. Kortikosteroiden, Retinoiden, Dithranol) oder mit Mitteln, die die Wirkstoffaufnahme über die Haut verstärken, anwenden.
Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen
Vereinzelt wurde von Patienten mit sehr hellem Haar bei gleichzeitigem Gebrauch von Haarpflegeprodukten oder nach Schwimmen in stark chlorhaltigem Wasser über geringgradige Veränderungen der Haarfarbe (leichte Blondfärbung) berichtet.
Nach der Anwendung des Arzneimittels kann es bei Kontakt mit empfindlichen Textilien und Oberflächen, wie z. B. Kopfkissen oder Hüten, unter Umständen zu Verfärbungen kommen. Dies gilt insbesondere solange der Schaum noch feucht auf der Kopfhaut ist.
Als Nebenwirkung von Minoxidil kann Schwindel oder Hypotonie auftreten. Betroffene Patienten dürfen nicht aktiv am Strassenverkehr teilnehmen oder Maschinen bedienen.
Therapieabbruch:
Der Patient sollte das Arzneimittel absetzen und einen Arzt aufsuchen, wenn eine Erniedrigung des Blutdrucks festgestellt wird, oder wenn eine oder mehrere der folgenden Erscheinungen auftreten: Brustschmerzen, beschleunigter Herzschlag, Schwächegefühl oder Schwindel, plötzliche unerklärliche Gewichtszunahme, geschwollene Hände oder Füsse, anhaltende Rötung oder Reizung der Kopfhaut, oder wenn andere unerwartete neue Symptome auftreten.
Mögliche Nebenwirkungen
Sehr häufige unerwünschte Wirkungen (>= 10%)
Häufige unerwünschte Wirkungen (>= 1% und < 10%)
Gelegentliche unerwünschte Wirkungen (>= 0,1% und < 1%)
Unerwünschte Wirkungen ohne Angabe der Häufigkeit
Aufbewahrung & Haltbarkeit
Nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums nicht mehr verwenden
Das Arzneimittel ist hochentzündlich, daher sollte es nicht in der Nähe von Feuer oder offener Flamme angewendet werden. Während und unmittelbar nach der Anwendung sollte auch nicht geraucht werden.
Pflichttext
Regaine® Männer Schaum
Wirkstoff: Minoxidil. Anwendungsgebiete: Regaine Männer Schaum stabilisiert den Verlauf des anlagebedingten Haarverlustes (androgenetische Alopezie) im Tonsurbereich der Kopfhaut bei Männern im Alter von 21-49 Jahren. Die Behandlung kann so dem Fortschreiten des anlagebedingten Haarverlustes entgegenwirken. Beginn u. Ausmaß können individuell unterschiedlich sein u. sind nicht vorhersagbar.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Johnson & Johnson GmbH, 41470 Neuss. Stand: 07/2023













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