NasenTropfen-ratiopharm® ist ein Mittel zur Anwendung in der Nase (Rhinologikum) und enthält das Alpha-Sympathomimetikum Xylometazolin.
Anwendungsgebiete
NasenTropfen-ratiopharm® werden angewendetzur Abschwellung der Nasenschleimhaut (Kurzzeit behandlung) bei Schnupfen, anfallsweise auftretendemFließschnupfen (Rhinitis vasomotorica) oder aller gischem Schnupfen (Rhinitis allergica).
NasenTropfen-ratiopharm ® sind für Erwachseneund Schulkinder bestimmt.
Aktive Wirkstoffe
10 ml Lösung enthalten 10,0 mg Xylometazolinhydrochlorid.
Hilfsstoffe
Citronensäure, Natriumcitrat, Glycerol, gereinigtesWasser.
Anwendung & Dosierung
Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an. Fragen Sie bei Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder in der Apotheke nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Die empfohlene Dosis beträgt
Erwachsene und Schulkinder geben nach Bedarf -jedoch höchstens bis zu 3-mal täglich – je 1 – 2 TropfenNasenTropfen-ratiopharm® in jede Nasenöffnung.
Art der Anwendung
Halten Sie die Flasche bei der Anwendung immer mitder Tropferspitze schräg nach unten, da die Nasen tropfen sonst nicht in die Dosiervorrichtung gelangen.
- Schutzkappe abziehen,
- auf den Rücken legen oder den Kopf zurücklegen, Tropferspitze in das Nasenloch einführen und ein- biszweimal pumpen. Vorgang beim anderen Nasenloch wiederholen.
- Tropferspitze mit einem sauberen Papiertaschentuchabwischen und Schutzkappe wieder aufsetzen.
Hinweise:Führen Sie vor dem erstmaligen Gebrauch einigePumpvorgänge durch, bis ein Tropfen aus der Tropferspitze austritt. Bei allen folgendenAnwendungen sind die Tropfen nach Abnahmeder Schutzkappe sofort gebrauchsfertig.
Es empfiehlt sich, vor der Anwendung der Tropfen dieNase gründlich zu schneuzen. Die letzte Anwendung anjedem Behandlungstag sollte günstigerweise vor demZubettgehen erfolgen.
Aus hygienischen Gründen und zur Vermeidung einerÜbertragung von Krankheitserregern sollte jede Flasche NasenTropfen-ratiopharm® immer nur von ein undderselben Person verwendet werden.
Dauer der Anwendung:
NasenTropfen-ratiopharm® dürfen nicht länger als7 Tage angewendet werden, es sei denn auf ärztliche Anordnung.
Eine erneute Anwendung sollte erst nach einer Pausevon mehreren Tagen erfolgen.
Die Anwendung bei chronischem Schnupfen darf wegen der Gefahr des Schwundes der Nasenschleimhaut nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen.
Wenn Sie eine größere Menge von NasenTropfen ratiopharm® angewendet haben, als Sie sollten
In Folge einer erheblichen Überdosierung oder durchversehentliches Einnehmen des Arzneimittels könnenfolgende Wirkungen auftreten:
- Pupillenerweiterung oder -verengung
- Übelkeit und Erbrechen
- Blässe, Blaufärbung von Haut und Lippen
- Fieber, Schwitzen oder auch Absinken der Körpertemperatur
- Herz-Kreislaufstörungen wie zu langsamer, zuschneller oder unregelmäßiger Herzschlag, Anstieg oder Absinken des Blutdrucks
- Aussetzen der Atmung
- Lethargie, Schläfrigkeit und Koma
- Angstgefühl, Erregung, Halluzinationen und Krämpfe
Kinder und Jugendliche
Besonders bei Kindern kommt es nach Überdosierung häufig zu Krämpfen und Koma, langsamem Herzschlag,Aussetzen der Atmung sowie einer Erhöhung des Blutdruckes, der von Blutdruckabfall abgelöst werden kann.Bei Vergiftungen müssen Sie sofort Ihren Arztinformieren, Überwachung und Therapie im Kranken haus sind notwendig.
Wenn Sie die Anwendung von NasenTropfen ratiopharm® vergessen haben
Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie dievorherige Anwendung vergessen haben.
Schwangerschaft & Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sievermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendungdieses Arzneimittels Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in der Apotheke um Rat.
Da die Sicherheit einer Anwendung von NasenTropfen ratiopharm® in der Schwangerschaft und Stillzeit nichtausreichend belegt ist, dürfen Sie NasenTropfen ratiopharm® nur auf Anraten Ihres Arztes anwendenund nur nachdem dieser eine sorgfältige Nutzen/Risiko-Abwägung vorgenommen hat. Während derSchwangerschaft und Stillzeit darf die empfohlene Dosierung nicht überschritten werden, da eine Überdosierung die Blutversorgung des ungeborenen Kindesbeeinträchtigen oder die Milchproduktion vermindernkann.
Gegenanzeigen
NasenTropfen-ratiopharm® darf nicht angewendetwerden,
- wenn Sie allergisch gegen Xylometazolin oder einender Hilfsstoffe dieses Arzneimittels sind.
- wenn Sie unter einer bestimmten Form eines chronischen Schnupfens (Rhinitis sicca, trockenerEntzündung der Nasenschleimhaut mit Borkenbildung) leiden.
- nach operativer Entfernung der Hirnanhangdrüsedurch die Nase (transsphenoidaler Hypophysektomie)oder anderen operativen Eingriffen, die die Hirnhautfreilegen.
- bei Säuglingen, Kleinkindern und Kindern unter6 Jahren.
Wechselwirkungen
Bei gleichzeitiger Anwendung von NasenTropfen ratiopharm® und bestimmten stimmungsaufhellendenArzneimitteln (MAO-Hemmer vom Tranylcypromin-Typ oder trizyklische Antidepressiva) sowie blutdrucksteigernden Arzneimitteln kann durch Wirkungen auf Herz- und Kreislauffunktionen eine Erhöhung des Blutdrucks auftreten.
Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Apotheker/-in,bevor Sie NasenTropfen-ratiopharm® anwenden,
- wenn Sie mit bestimmten stimmungsaufhellendenArzneimitteln (Monoaminoxidase-Hemmer [MAO- Hemmer]) und anderen potenziell blutdrucksteigernden Arzneimitteln behandelt werden.
- wenn Sie unter erhöhtem Augeninnendruck, insbesondere Engwinkelglaukom, leiden.
- wenn Sie eine Herzerkrankung haben(zB Long-QT-Syndrom).
- wenn Sie unter schweren Herz-Kreislauferkrankungen (z. B. koronarer Herzkrankheit [KHK],Bluthochdruck) leiden.
- wenn Sie unter einem Tumor der Nebenniere(Phäochromozytom) leiden.
- wenn bei Ihnen Stoffwechselstörungen wie z. B. Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) oderZuckerkrankheit (Diabetes mellitus) vorliegen.
- wenn bei Ihnen eine Prostatavergrößerung vorliegt.
- wenn Sie unter der StoffwechselerkrankungPorphyrie leiden.
Der Dauergebrauch von schleimhautabschwellendenSchnupfen-Arzneimitteln kann zu chronischer Schwellung und schließlich zum Schwund der Nasenschleimhaut führen.
Kinder
NasenTropfen-ratiopharm® dürfen nicht angewendet werden bei Kindern unter 6 Jahren.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch sind keine Beeinträchtigungen zu erwarten.
Mögliche Nebenwirkungen
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses ArzneimittelNebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedemauftreten müssen.
Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
vorübergehende leichte Reizerscheinungen (Brennenoder Trockenheit der Nasenschleimhaut, Niesen)
Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
Überempfindlichkeitsreaktionen (Hautausschlag, Juckreiz, Schwellung von Haut und Schleimhaut), nachAbklingen der Wirkung stärkeres Gefühl einer-verstopften- Nase, Nasenbluten
Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandeltenbetreffen):
Herzklopfen, beschleunigter Herzschlag, Blutdruck anstieg
Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandeltenbetreffen):
Unruhe, Schlaflosigkeit, Müdigkeit (Schläfrigkeit, Sedierung), Herzrhythmusstörungen, Übelkeit, Krämpfe(insbesondere bei Kindern), Kopfschmerzen, Schwindel, Halluzinationen (vorrangig bei Kindern)
Aufbewahrung & Haltbarkeit
- Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
- Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf demUmkarton und dem Flaschenetikett nach -Verwendbarbis- angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag desangegebenen Monats.
- Für dieses Arzneimittel sind keine besonderenLagerungsbedingungen erforderlich.
- Nach Anbruch sollen NasenTropfen-ratiopharm® aushygienischen Gründen nicht länger als 12 Monateverwendet werden.
Pflichttext
NasenTropfen-ratiopharm® Erwachsene
Wirkstoff: Xylometazolinhydrochlorid. Anwendungsgebiete: NasenTropfen Erwachsene: Zur Abschwellung der Nasenschleimhaut bei Schnupfen, bei anfallsweise auftretendem Fließschnupfen, allergischem Schnupfen. NasenTropfen Erwachsene sind für Erwachsene und Schulkinder. Apothekenpflichtig.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. 5/26.





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