Bei der Entstehung von Schmerzen werden Botenstoffe, die sogenannten Prostaglandine, freigesetzt. Diese reizen die Nervenenden und senden Schmerzsignale an das Gehirn.
Ibuprofen Heumann 400 mg Schmerztabletten hemmt die Entstehung der Prostaglandine. Es lindert auf diese Weise leichte bis mäßig starke Schmerzen, wie beispielsweise Kopf-, Zahn- und Regelschmerzen. Neben der schmerzstillenden Wirkung weist Ibuprofen Heumann 400 mg zusätzlich fiebersenkende und entzündungshemmende Effekte auf.
- Stark bei Schmerzen und Fieber
- Mit antientzündlichem Effekt
- Teilbar und glutenfrei
- Bereits für Kinder ab 6 Jahren
- Ideal für die Reiseapotheke
Anwendungsgebiete
Ibuprofen HEUMANN Schmerztabletten sind ein entzündungshemmendes und schmerzstillendesArzneimittel (nicht-steroidales Antiphlogistikum/Antirheumatikum, NSAR).
Ibuprofen HEUMANN Schmerztabletten werden angewendet zur kurzzeitigen symptomatischen Behandlungvon
- leichten bis mäßig starken Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen
- Fieber
Aktive Wirkstoffe Eine Filmtablette enthält 400 mg Ibuprofen.
Hilfsstoffe
hochdisperses Siliciumdioxid, mikrokristalline Cellulose,vorverkleisterte Stärke, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A) (Ph. Eur.), Talkum, Magnesiumstearat(Ph. Eur.) [pflanzlich], Hypromellose, Titandioxid (E 171), Lactose-Monohydrat, Macrogol 4000,Natriumcitrat
Anwendung & Dosierung
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nachder mit Ihrem Arzt getroffenen Absprache ein.
Fragen Sie bei Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder in der Apotheke nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Wenn bei Erwachsenen die Einnahme dieses Arzneimittels für mehr als 3 Tage bei Fieber bzw. für mehr als 4 Tage bei Schmerzen erforderlich ist oder wenn sich die Symptome verschlimmern, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.
Wenn bei Kindern und Jugendlichen die Einnahme dieses Arzneimittels für mehr als 3 Tage erforderlich istoder wenn sich die Symptome verschlimmern, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.
Die empfohlene Dosis beträgt:
| Körpergewicht (Alter) | Einzeldosis | maximale Tagesdosis |
|
20 kg – 29 kg (Kinder: 6 – 9 Jahre) |
½ Filmtablette (entsprechend 200 mg Ibuprofen) | 1½ Filmtablette (entsprechend bis 600 mg Ibuprofen) |
| 30 kg -39 kg (Kinder: 10 – 12 Jahre) | ½ Filmtablette (entsprechend 200 mg Ibuprofen) | 2 Filmtabletten (entsprechend bis 800 mg Ibuprofen) |
| ≥ 40 kg (Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene) | ½ – 1 Filmtablette (entsprechend 200 – 400 mg Ibuprofen) | Filmtabletten (entsprechend 1200 mg Ibuprofen) |
Wenn Sie die maximale Einzeldosis eingenommen haben, warten Sie mindestens 6 Stunden bis zurnächsten Einnahme.
Nebenwirkungen können minimiert werden, wenn die zur Symptomkontrolle erforderliche niedrigste wirksame Dosis über den kürzest möglichen Zeitraum angewendet wird.
Dosierung bei älteren Menschen:
Es ist keine spezielle Dosisanpassung erforderlich.
Art der Anwendung:
Nehmen Sie die Filmtabletten bitte unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) währendoder nach einer Mahlzeit ein.
Für Patienten, die einen empfindlichen Magen haben, empfiehlt es sich, Ibuprofen HEUMANNSchmerztabletten während der Mahlzeiten einzunehmen.
Die Filmtablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.
Bitte sprechen Sie mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Apotheker/-in, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung vonIbuprofen HEUMANN Schmerztabletten zu stark oder zu schwach ist.
Wenn Sie eine größere Menge von Ibuprofen HEUMANN Schmerztabletten eingenommen haben, alsSie sollten
Nehmen Sie Ibuprofen HEUMANN Schmerztabletten nach den Anweisungen des Arztes bzw. nach der inder Packungsbeilage angegebenen Dosierungsanleitung ein. Wenn Sie das Gefühl haben, keineausreichende Schmerzlinderung zu spüren, dann erhöhen Sie nicht selbständig die Dosis, sondern fragenSie Ihren Arzt.
Falls Sie mehr Ibuprofen HEUMANN Schmerztabletten eingenommen haben, als Sie sollten, oder fallsKinder aus Versehen das Arzneimittel eingenommen haben, wenden Sie sich immer an einen Arzt oder einKrankenhaus in Ihrer Nähe, um eine Einschätzung des Risikos und Rat zur weiteren Behandlung zubekommen.
Halten Sie die Packung des Arzneimittels bereit, damit sich der Arzt über den aufgenommenen Wirkstoffinformieren kann.
Die Symptome einer Überdosierung können Übelkeit, Magenschmerzen, Erbrechen (möglicherweise auchmit Blut), Kopfschmerzen, Ohrensausen, Verwirrung und Augenzittern umfassen. Des Weiteren sindBlutungen im Magen-Darm-Trakt möglich. Bei hohen Dosen wurde über Schläfrigkeit, Benommenheit, Brustschmerzen, Herzklopfen, Ohnmacht, Krämpfe (vor allem bei Kindern), Schwäche undSchwindelgefühle, Blut im Urin, Funktionsstörungen von Leber und Nieren, verminderte Atmung (Atemdepression), Blutdruckabfall, blaurote Färbung von Haut und Schleimhäuten (Zyanose), Frieren undAtemprobleme berichtet.
Es gibt kein spezifisches Gegenmittel (Antidot).
Wenn Sie die Einnahme von Ibuprofen HEUMANN Schmerztabletten vergessen haben
Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oderApotheker/-in.
Schwangerschaft & Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Wird während der Anwendung von Ibuprofen HEUMANN Schmerztabletten eine Schwangerschaftfestgestellt, so ist der Arzt zu benachrichtigen.
Sie dürfen Ibuprofen im ersten und zweitenSchwangerschaftsdrittel nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden.
Im letzten Drittel derSchwangerschaft dürfen Ibuprofen HEUMANN Schmerztabletten wegen eines erhöhten Risikos vonKomplikationen für Mutter und Kind nicht angewendet werden.
Stillzeit
Der Wirkstoff Ibuprofen und seine Abbauprodukte gehen nur in geringen Mengen in die Muttermilch über.
Danachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzfristiger Anwendungder empfohlenen Dosis eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein.
Fortpflanzungsfähigkeit
Ibuprofen HEUMANN Schmerztabletten gehören zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nicht-steroidaleAntirheumatika), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzendes Arzneimittels reversibel (umkehrbar).
Gegenanzeigen
Ibuprofen HEUMANN Schmerztabletten dürfen nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen Ibuprofen oder einen der sonstigen Bestandteiledieses Arzneimittels sind.
- wenn Sie in der Vergangenheit mit Bronchospasmus, Asthmaanfällen, Nasenschleimhautschwellungen,Hautreaktionen oder plötzlichen Schwellungen nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderennicht-steroidalen Entzündungshemmern reagiert haben
- bei ungeklärten Blutbildungsstörungen
- bei bestehenden oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretenen Magen/Zwölffingerdarm-Geschwüren (peptischen Ulzera) oder Blutungen (mindestens 2 unterschiedliche Episoden nachgewiesener Geschwüre oder Blutungen)
- bei Magen-Darm-Blutung oder -Durchbruch (Perforation) in der Vorgeschichte im Zusammenhang miteiner vorherigen Therapie mit nicht-steroidalen Antirheumatika/Antiphlogistika (NSAR)
- bei Hirnblutungen (zerebrovaskulären Blutungen) oder anderen aktiven Blutungen
- bei schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörungen
- bei schwerer Herzschwäche (Herzinsuffizienz)
- bei schwerer Dehydratation (verursacht z. B. durch Erbrechen, Durchfall oder unzureichendeFlüssigkeitsaufnahme)
- im letzten Drittel der Schwangerschaft
- bei Kindern unter 20 kg (6 Jahren), da diese Dosisstärke aufgrund des Wirkstoffgehaltes in der Regelnicht geeignet ist
Wechselwirkungen
Informieren Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Apotheker/-in, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.
Ibuprofen HEUMANN Schmerztabletten können andere Arzneimittel beeinträchtigen oder von diesenbeeinträchtigt werden. Zum Beispiel:
- Arzneimittel, die gerinnungshemmend wirken (d. h. das Blut verdünnen/die Blutgerinnung verhindern, z. B. Acetylsalicylsäure, Warfarin, Ticlopidin)
- Arzneimittel, die hohen Blutdruck senken (ACE-Hemmer wie z. B. Captopril, Betablocker wie z. B. Atenolol-haltige Arzneimittel, Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten wie z. B. Losartan)
Einige andere Arzneimittel können die Behandlung mit Ibuprofen HEUMANN Schmerztabletten ebenfallsbeeinträchtigen oder durch eine solche selbst beeinträchtigt werden.
Sie sollten daher vor der Anwendungvon Ibuprofen HEUMANN Schmerztabletten zusammen mit anderen Arzneimitteln immer den Rat IhresArztes oder Apothekers einholen.
Die gleichzeitige Anwendung von Ibuprofen HEUMANN Schmerztabletten und Digoxin (Mittel zur Stärkungder Herzkraft), Phenytoin (Mittel zur Behandlung von Krampfanfällen) oder Lithium (Mittel zur Behandlunggeistig-seelischer Erkrankungen) kann die Konzentration dieser Arzneimittel im Blut erhöhen. Eine Kontrolleder Serum-Lithium-Spiegel, der Serum-Digoxin- und der Serum-Phenytoin-Spiegel ist beibestimmungsgemäßer Anwendung (maximal über 4 Tage) in der Regel nicht erforderlich.
Ibuprofen HEUMANN Schmerztabletten können die Wirkung von entwässernden und blutdrucksenkenden Arzneimitteln (Diuretika und Antihypertensiva) abschwächen.
Ibuprofen HEUMANN Schmerztabletten können die Wirkung von ACE-Hemmern (Mittel zur Behandlung vonHerzschwäche und Bluthochdruck) abschwächen. Bei gleichzeitiger Anwendung kann weiterhin das Risikofür das Auftreten einer Nierenfunktionsstörung erhöht sein.
Die gleichzeitige Gabe von Ibuprofen HEUMANN Schmerztabletten und kaliumsparenden Entwässerungsmitteln (bestimmte Diuretika) kann zu einer Erhöhung des Kaliumspiegels im Blut führen.
Die gleichzeitige Anwendung von Ibuprofen HEUMANN Schmerztabletten mit anderen entzündungs- undschmerzhemmenden Mitteln aus der Gruppe der nicht-steroidalen Antiphlogistika oder mit Glukokortikoidenerhöht das Risiko für Magen-Darm-Geschwüre oder Blutungen.
Thrombozytenaggregationshemmer und bestimmte Antidepressiva (selektive SerotoninWiederaufnahmehemmer/SSRIs) können das Risiko für Magen-Darm-Blutungen erhöhen.
Die Gabe von Ibuprofen HEUMANN Schmerztabletten innerhalb von 24 Stunden vor oder nach Gabe vonMethotrexat kann zu einer erhöhten Konzentration von Methotrexat und einer Zunahme seinerunerwünschten Wirkungen führen.
Das Risiko einer nierenschädigenden Wirkung durch Ciclosporin (Mittel, das zur Verhinderung vonTransplantatabstoßungen, aber auch in der Rheuma-behandlung eingesetzt wird) wird durch die gleichzeitige Gabe bestimmter nicht-steroidaler Antiphlogistika erhöht. Dieser Effekt kann auch für eineKombination von Ciclosporin mit Ibuprofen nicht ausgeschlossen werden.
Arzneimittel, die Probenecid oder Sulfinpyrazon (Mittel zur Behandlung von Gicht) enthalten, können dieAusscheidung von Ibuprofen verzögern. Dadurch kann es zu einer Anreicherung von Ibuprofen im Körper mit Verstärkung seiner unerwünschten Wirkungen kommen. NSAR können möglicherweise die Wirkung von blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln wie Warfarinverstärken. Bei gleichzeitiger Behandlung wird eine Kontrolle des Gerinnungsstatus empfohlen.
Klinische Untersuchungen haben Wechselwirkungen zwischen NSAR und Sulfonylharnstoffen (Mittel zur Senkung des Blutzuckers) gezeigt. Bei gleichzeitiger Anwendung von Ibuprofen HEUMANN Schmerztabletten und Sulfonylharnstoffen wird vorsichtshalber eine Kontrolle der Blutzuckerwerteempfohlen.
Tacrolimus: Das Risiko einer Nierenschädigung ist erhöht, wenn beide Arzneimittel gleichzeitig verabreicht werden.
Zidovudin: Es gibt Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für Einblutungen in Gelenke (Hämarthrosen) und Hämatome bei HIV-positiven Hämophilie-Patienten (-Blutern-), die gleichzeitig Zidovudin und Ibuprofen einnehmen.
Antibiotika aus der Gruppe der Chinolone: Das Risiko für Krampfanfälle kann erhöht sein, wenn beide Arzneimittel gleichzeitig eingenommen werden.
CYP2C9-Hemmer, da die gleichzeitige Anwendung von Ibuprofen und CYP2C9-Hemmern die Exposition gegenüber Ibuprofen (CYP2C9-Substrat) erhöhen kann. In einer Studie mit Voriconazol und Fluconazol(CYP2C9-Hemmern) wurde eine um etwa 80 – 100 % erhöhte Exposition gegenüber S(+)-Ibuprofen gezeigt.Eine Reduktion der Ibuprofendosis sollte in Betracht gezogen werden, wenn gleichzeitig potente CYP2C9- Hemmer angewendet werden, insbesondere wenn hohe Dosen von Ibuprofen zusammen mit entwederVoriconazol oder Fluconazol verabreicht werden.
Ginkgo biloba (ein pflanzliches Arzneimittel) kann das Blutungsrisiko von NSAR erhöhen.
Einnahme von Ibuprofen HEUMANN Schmerztabletten zusammen mit Alkohol
Weil Nebenwirkungen, insbesondere zentralnervöse Nebenwirkungen und Nebenwirkungen im Magen-Darm-Trakt, verstärkt werden können, sollten Sie während der Anwendung von Ibuprofen HEUMANN Schmerztabletten möglichst keinen Alkohol trinken.
Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Apotheker/-in, bevor Sie Ibuprofen HEUMANN Schmerztabletten einnehmen.
Nebenwirkungen können minimiert werden, wenn die zur Symptomkontrolle erforderliche niedrigste wirksame Dosis über den kürzest möglichen Zeitraum angewendet wird.
Sicherheit im Magen-Darm-Trakt
Eine gleichzeitige Anwendung von Ibuprofen HEUMANN Schmerztabletten mit anderen nicht-steroidalenEntzündungshemmern, einschließlich so genannten COX-2-Hemmern (Cyclooxigenase-2-Hemmern), sollte vermieden werden.
Ältere Patienten:
Bei älteren Patienten treten häufiger Nebenwirkungen nach Anwendung von NSAR auf, insbesondere Blutungen und Durchbrüche im Magen- und Darmbereich, die unter Umständen lebensbedrohlich seinkönnen. Daher ist bei älteren Patienten eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung erforderlich.
Blutungen des Magen-Darm-Traktes, Geschwüre und Durchbrüche (Perforationen):
Blutungen des Magen-Darm-Traktes, Geschwüre und Perforationen, auch mit tödlichem Ausgang, wurden während der Behandlung mit allen NSAR berichtet. Sie traten mit oder ohne vorherige Warnsymptome bzw.schwerwiegende Ereignisse im Magen-Darm-Trakt in der Vorgeschichte zu jedem Zeitpunkt der Therapie auf.
Das Risiko für das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen, Geschwüren und Durchbrüchen ist höher mit steigender NSAR-Dosis, bei Patienten mit Geschwüren in der Vorgeschichte, insbesondere mit den Komplikationen Blutung oder Durchbruch (siehe Abschnitt Gegenanzeigen), und bei älteren Patienten. Diese Patienten sollten die Behandlung mit derniedrigsten verfügbaren Dosis beginnen.
Für diese Patienten sowie für Patienten, die eine begleitende Therapie mit niedrig dosierter Acetylsalicylsäure (ASS) oder anderen Arzneimitteln, die das Risiko für Magen-Darm-Erkrankungen erhöhenkönnen, benötigen, sollte eine Kombinationstherapie mit Magenschleimhaut schützenden Arzneimitteln (z. B.Misoprostol oder Protonenpumpenhemmern) in Betracht gezogen werden.
Wenn Sie eine Vorgeschichte von Nebenwirkungen am Magen-Darm-Trakt aufweisen, insbesondere inhöherem Alter, sollten Sie jegliche ungewöhnliche Symptome im Bauchraum (vor allem Magen-Darm-Blutungen) insbesondere am Anfang der Therapie melden.
Vorsicht ist angeraten, wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel erhalten, die das Risiko für Geschwüre oder Blutungen erhöhen können, wie z. B. orale Kortikosteroide, blutgerinnungshemmende Medikamente wie Warfarin, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, die unter anderem zur Behandlung von depressivenVerstimmungen eingesetzt werden, oder Thrombozytenaggregationshemmer wie ASS (siehe Abschnitt Wechselwirkungen).
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage.
Patientenhinweise
Ibuprofen HEUMANN Schmerztabletten enthalten Lactose
Bitte nehmen Sie Ibuprofen HEUMANN Schmerztabletten erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wennIhnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.
Ibuprofen HEUMANN Schmerztabletten enthalten Natrium
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d. h. es ist nahezu“natriumfrei“.
Mögliche Nebenwirkungen
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedemauftreten müssen.
Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:
Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen
Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen
Sehr selten<: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Mögliche Nebenwirkungen
Die Aufzählung der folgenden unerwünschten Wirkungen umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Ibuprofen, auch solche unter hoch dosierter Langzeittherapie bei Rheumapatienten. Die Häufigkeitsangaben, die über sehr seltene Meldungen hinausgehen, beziehen sichauf die kurzzeitige Anwendung bis zu Tagesdosen von maximal 1.200 mg Ibuprofen für oraleDarreichungsformen und maximal 1.800 mg für Zäpfchen (= 3 Filmtabletten Ibuprofen HEUMANNSchmerztabletten).
Bei den folgenden unerwünschten Arzneimittelwirkungen muss berücksichtigt werden, dass sie überwiegenddosisabhängig und von Patient zu Patient unterschiedlich sind.
Die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen betreffen den Verdauungstrakt. Magen/Zwölffingerdarm-Geschwüre (peptische Ulzera), Perforationen (Durchbrüche) oder Blutungen, manchmal tödlich, könnenauftreten, insbesondere bei älteren Patienten (siehe Abschnitt Gegenanzeigen). Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Blähungen,Verstopfung, Verdauungsbeschwerden, abdominale Schmerzen, Teerstuhl, Bluterbrechen, Entzündung der Mundschleimhaut mit Geschwürbildung (ulzerative Stomatitis), Verschlimmerung von Colitis und MorbusCrohn (siehe Abschnitt Gegenanzeigen) sind nach Anwendung berichtet worden. Weniger häufig wurdeMagenschleimhautentzündung beobachtet. Insbesondere das Risiko für das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen ist abhängig vom Dosisbereich und der Anwendungsdauer.
Ödeme, Bluthochdruck und Herzinsuffizienz wurden im Zusammenhang mit NSAR-Behandlung berichtet.
Arzneimittel wie Ibuprofen HEUMANN Schmerztabletten sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle („Herzinfarkt“) oder Schlaganfälle verbunden.
Infektionen und parasitäre Erkrankungen
Sehr selten ist im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung bestimmter entzündungshemmenderArzneimittel (nicht-steroidaler Antiphlogistika; zu diesen gehören auch Ibuprofen HEUMANN Schmerztabletten), eine Verschlechterung infektionsbedingter Entzündungen (z. B. Entwicklung einernekrotisierenden Fasciitis) beschrieben worden.
Sehr selten wurde unter der Anwendung von Ibuprofen die Symptomatik einer nicht auf einer Infektionberuhenden Hirnhautentzündung (aseptischen Meningitis) wie starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen,Fieber, Nackensteifigkeit oder Bewusstseinstrübung beobachtet. Ein erhöhtes Risiko scheint für Patienten zubestehen, die bereits an bestimmten Autoimmunerkrankungen (systemischer Lupus erythematodes, Mischkollagenose) leiden.
Wenn während der Anwendung von Ibuprofen HEUMANN Schmerztabletten Zeichen einer Infektion (z. B.Rötung, Schwellung, Überwärmung, Schmerz, Fieber) neu auftreten oder sich verschlimmern, sollte daher unverzüglich der Arzt zu Rate gezogen werden.
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Sehr selten: …
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage.
Sollten die genannten Symptome auftreten oder sich verschlimmern, so müssen Sie Ibuprofen HEUMANNSchmerztabletten absetzen und sofort Kontakt mit Ihrem Arzt aufnehmen.
Aufbewahrung & Haltbarkeit
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach -Verwendbar bis-angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag desangegebenen Monats.
Nicht über 25 ºC lagern.
Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z. B. nicht über die Toilette oder das Waschbecken).Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sietragen damit zum Schutz der Umwelt bei.
Pflichttext
Ibuprofen HEUMANN Schmerztabletten 400 mg Filmtabletten
Zur Anwendung bei Erwachsenen und Kindern ab 6 Jahren
Anwendungsgebiete: Zur kurzzeitigen symptomatischen Behandlung von leichtenbis mäßig starken Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen sowie Fieber. Warnhinweise: Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nichtlänger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben! Enthält Lactose. Stand: 11/2024.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen SieIhre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.


















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