Ibuprofen AL akut 400 mg Filmtabletten
Bei akuten Schmerzen und Fieber
- – Mit bewährtem Wirkstoff Ibuprofen
- – Entzündungshemmend, schmerzstillend und fiebersenkend
- – Bei Kopfschmerzen, Regelschmerzen, Zahnschmerzenund Fieber
- – Preisgünstiges Arzneimittel
Zur Linderung von Schmerzen
Akute Schmerzen wie Kopf-, Zahn- oder Regelschmerzen stellen im Allgemeinen keine ernsthaften gesundheitlichen Bedrohungen dar, sind aber sehr unangenehm und schränken das Leistungsvermögen stark ein. Wird die auslösende Ursache behandelt, verschwindet der Schmerz meist schnell. Bis zum Abklingen der Schmerzen können geeignete Arzneimittel für eine Linderung sorgen.IBUPROFEN AL akut enthält den bekannten Wirkstoff Ibuprofen, der sich aufgrund seiner schmerzstillenden und gleichzeitig entzündungshemmenden und fiebersenkenden Eigenschaften seit Jahrzehnten in der kurzfristigen Behandlung leichter bis mäßig starker Schmerzen und Fieber bewährt hat. Aufgrund der allgemein guten Verträglichkeit kann das Arzneimittel nach Rücksprache mit einem Arzt bereits Kindern ab 6 Jahren verabreicht werden. Die Filmtabletten sind teilbar und können so einfach altersgerecht dosiert werden. Die Behandlung mit IBUPROFEN AL akut 400 mg Filmtabletten sollte wenige Tage nicht überschreiten.
Bewährter Wirkstoff
So unangenehm wir Schmerzen empfinden, sind sie dennoch lebenswichtige Signale des Körpers, die uns vor schädlichen Einflüssen wie Entzündungen oder Verletzungen warnen. Dabei reagieren Millionen kleinster -Antennen- an Haut, Muskeln, Gelenken und inneren Organen. Diese sogenannten Schmerzrezeptoren erkennen Reize wie Druck, Wärme oder Entzündungsbotenstoffe und übertragen sie über die Nervenstränge ins Rückenmark und weiter ans Gehirn. Erst dort nehmen wir das Signal bewusst als Schmerz wahr.Der Arzneistoff Ibuprofen hemmt die Bildung der körpereigenen Botenstoffe (Prostaglandine), die an der Schmerzübertragung sowie der Entstehung von Entzündungen beteiligt sind und wirkt dadurch schmerzlindernd und entzündungshemmend.
Kopfschmerzen
Stress, Schlafmangel oder übermäßiger Alkohol Konsum können drückende oder ziehende Kopfschmerzen verursachen, die die Leistungsfähigkeit enorm einschränken. Zur kurzfristigen Linderung der Beschwerden hat sich IBUPROFEN AL akut 400 mg bewährt. Bei anhaltenden Kopfschmerzen sollte die Ursache mit einem Arzt abgeklärt werden.
Bei Fieber
Der Inhaltsstoff Ibuprofen wirkt nicht nur schmerzstillend, sondern gleichzeitig auch entzündungshemmend und fiebersenkend. Damit eignen sich Arzneimittel mit Ibuprofen auch zur ergänzenden Behandlung bei fiebrigen Erkältungskrankheiten. Die Wirkung hält im Allgemeinen bis zu sechs Stunden an.
Auf Reisen
Unverhofft kommt oft: Auf Reisen, insbesondere im Ausland, ist es oft schwierig, passende Arzneimittel zu erhalten. Ibuprofen lindert akute Schmerzen sicher und zuverlässig und hat sich auch zur Symptombehandlung bei Kopfschmerzen oder Fieber bewährt. Aufgrund seines breiten Wirkspektrums und der guten Verträglichkeit sollte IBUPROFEN AL akut 400 mg in keiner Reiseapotheke fehlen.
Häufige Fragen & Antworten
Wie lange kann man IBUPROFEN AL akut einnehmen?
Das Arzneimittel wurde gezielt zur kurzfristigen Symptom-Behandlung bei leichten bis mäßig starken Schmerzen und Fieber entwickelt. Halten die Beschwerden länger als 4 Tage an, sollte die Ursache mit einem Arzt abgeklärt werden. Bitte beachten Sie bei der Anwendung von IBUPROFEN AL akut 400 mg unbedingt, dass die empfohlene Tagesdosis nicht überschritten werden darf.
Kann ich Arzneimittel mit Ibuprofen auch einnehmen, wenn ich einen empfindlichen Magen habe?
Für Patienten mit einem empfindlichen Magen ist es ratsam, IBUPROFEN AL akut 400 mg während der Mahlzeiten einzunehmen.
Darf ich nach der Einnahme von IBUPROFEN AL akut mit dem Auto fahren?
Bei Anwendung von IBUPROFEN AL akut 400 mg können Nebenwirkungen wie Müdigkeit und Schwindel auftreten, in Einzelfällen kann auch das Reaktionsvermögen beeinträchtigt sein. Das gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol. Von einer aktiven Teilnahme am Straßenverkehr und dem Bedienen von Maschinen ist deshalb abzusehen, da Sie gegebenenfalls nicht angemessen und schnell genug auf plötzliche Ereignisse und unerwartete Situationen reagieren können.
Darf man IBUPROFEN AL akut in der Schwangerschaft einnehmen?
Generell empfiehlt es sich in der Schwangerschaft, jede Anwendung von Medikamenten mit dem behandelnden Arzt abzusprechen, um die Gesundheit von Mutter und Kind nicht zu gefährden.Im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel sollte IBUPROFEN AL akut 400 mg nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden. Im letzten Drittel der Schwangerschaft darf IBUPROFEN AL akut 400 mg nicht angewendet werden.
Anwendungsgebiete
IBUPROFEN AL akut wird angewendet bei leichten bis mäßig starken Schmerzen, wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen oder Fieber
Aktive Wirkstoffe
1 Filmtablette enthält 400 mg Ibuprofen.
Hilfsstoffe
Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A) (Ph.Eur.), Hypromellose, Macrogol 400, Macrogol 6000, Magnesiumstearat (Ph.Eur.), Maisstärke
Anwendung & Dosierung
Soweit ärztlich nicht anders verordnet, nehmen Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren bzw. ab 40 kg Körpergewicht als Einzeldosis 1/2 bis 1 Tbl. IBUPROFEN AL akut 400 mg unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit während oder nach einer Mahlzeit ein. Die maximale Tagesdosis von 3 Filmtabletten darf nicht überschritten werden, der zeitliche Abstand der Einnahmen sollte mindestens 6 Stunden betragen.
Schwangerschaft & Stillzeit
SCHWANGERSCHAFT
Wird während der Einnahme von IBUPROFEN AL akut eine Schwangerschaft festgestellt, so ist der Arzt zu benachrichtigen. Sie dürfen Ibuprofen im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden. Im letzten Drittel der Schwangerschaft darf IBUPROFEN AL akut wegen eines erhöhten Risikos von Komplikationen für Mutter und Kind nicht eingenommen werden.
STILLZEIT
Der Wirkstoff Ibuprofen und seine Abbauprodukte gehen nur in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzfristiger Anwendung eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Wird eine längere Anwendung bzw. Anwendung höherer Dosen verordnet, sollte jedoch ein frühzeitiges Abstillen erwogen werden.
Gegenanzeigen
IBUPROFEN AL akut darf NICHT eingenommen werden
- wenn Sie allergisch gegen Ibuprofen oder einen der genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
- wenn Sie in der Vergangenheit mit Asthmaanfällen, Nasenschleimhautschwellungen oder Hautreaktionen nach der Anwendung von Acetylsalicylsäure oder anderen nichtsteroidalen Entzündungshemmern reagiert haben,
- bei ungeklärten Blutbildungsstörungen,
- bei bestehenden oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretenen Magen/Zwölffingerdarm-Geschwüren (peptischen Ulzera) oder -Blutungen (mindestens 2 unterschiedliche Episoden nachgewiesener Geschwüre oder Blutungen),
- bei Magen-Darm-Blutung oder -Durchbruch (Perforation) in derVorgeschichte im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit nichtsteroidalen Antirheumatika/Antiphlogistika (NSAR),
- bei Hirnblutungen (zerebrovaskulären Blutungen) oder anderen aktiven Blutungen,
- bei schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörungen,
- bei schwerer Herzschwäche (Herzinsuffizienz),
- im letzten Drittel der Schwangerschaft,
- von Kindern unter 20 kg (6 Jahren), da diese Dosisstärke aufgrund des Wirkstoffgehaltes in der Regel nicht geeignet ist.
Wechselwirkungen
Einnahme von IBUPROFEN AL akut zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Apotheker/-in, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.
IBUPROFEN AL akut kann andere Arzneimittel beeinträchtigen oder von diesen beeinträchtigt werden. Zum Beispiel:
- Arzneimittel, die gerinnungshemmend wirken (d.h. das Blut verdünnen/die Blutgerinnung verhindern, z.B. Acetylsalicylsäure, Warfarin, Ticlopidin),
- Arzneimittel, die hohen Blutdruck senken (ACE-Hemmer wie z.B. Captopril, Betablocker wie z.B. Atenolol-haltige Arzneimittel; Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten wie z.B. Losartan),
- entwässernde Arzneimittel (Diuretika).
Untersuchungen deuten darauf hin, dass Ibuprofen bei gleichzeitiger Anwendung mit Acetylsalicylsäure (ASS) dieblutgerinnungshemmende Wirkung von niedrig dosierter Acetylsalicylsäure hemmen kann. Jedoch lassen sich keine sicheren Schlussfolgerungen bezüglich der regelmäßigen Anwendung vonIbuprofen treffen. Bei gelegentlicher Anwendung von Ibuprofen ist eine medizinisch bedeutsame Wechselwirkung nicht wahrscheinlich. Bitte sprechen Sie dennoch vor der Einnahme von IBUPROFEN AL akut mit Ihrem Arzt, wenn Sie regelmäßig niedrig dosierte Acetylsalicylsäurehaltige Arzneimittel zur Blutgerinnungshemmung einnehmen.
Einige andere Arzneimittel können die Behandlung mit IBUPROFEN AL akut ebenfalls beeinträchtigen oder durch eine solche selbst beeinträchtigt werden. Sie sollten daher vor der Anwendung von IBUPROFEN AL akut zusammen mit anderen Arzneimitteln immer den Rat Ihres Arztes oder Apothekers einholen.
Die gleichzeitige Anwendung von IBUPROFEN AL akut und Digoxin (Mittel zur Stärkung der Herzkraft), Phenytoin (Mittel zur Behandlung von Krampfanfällen) oder Lithium (Mittel zur Behandlung geistigseelischer Erkrankungen) kann die Konzentration dieser Arzneimittel im Blut erhöhen. Eine Kontrolle der Serum-Lithium-Spiegel, der Serum-Digoxin- und der Serum-Phenytoin-Spiegel ist bei bestimmungsgemäßer Anwendung (maximal über 4 Tage) in der Regel nicht erforderlich.
Bei gleichzeitiger Anwendung von IBUPROFEN AL akut und ACE-Hemmern, Betarezeptorenblockern oder Angiotensin-II-Antagonisten (Mittel zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck) kann das Risiko für das Auftreten einer Nierenfunktionsstörung erhöht sein.
Die gleichzeitige Gabe von IBUPROFEN AL akut und kaliumsparenden Entwässerungsmitteln (bestimmte Diuretika) kann zu einer Erhöhung des Kaliumspiegels im Blut führen.
Die gleichzeitige Einnahme von IBUPROFEN AL akut mit anderenentzündungs- und schmerzhemmenden Mitteln aus der Gruppe der nichtsteroidalen Antiphlogistika oder mit Glukokortikoiden (Arzneimittel zur Behandlung von Entzündungen) erhöht das Risiko für Magen-Darm-Geschwüre oder Blutungen.
Thrombozytenaggregationshemmer und bestimmte Antidepressiva (selektive Serotonin Wiederaufnahmehemmer/SSRI) können das Risiko für Magen-Darm-Blutungen erhöhen.
Die Einnahme von IBUPROFEN AL akut innerhalb von 24 Stunden vor oder nach Gabe von Methotrexat (Arzneimittel beispielsweise zur Behandlung von rheumatischen Erkrankungen) kann zu einer erhöhten Konzentration von Methotrexat und einer Zunahme seiner unerwünschten Wirkungen führen.
Das Risiko einer nierenschädigenden Wirkung durch Ciclosporin (Mittel, das zur Verhinderung von Transplantatabstoßungen, aber auch in der Rheumabehandlung eingesetzt wird) wird durch die gleichzeitige Gabe bestimmter nichtsteroidaler Antiphlogistika erhöht. Dieser Effekt kann auch für eine Kombination von Ciclosporin mit Ibuprofen nicht ausgeschlossen werden.
Arzneimittel, die Probenecid oder Sulfinpyrazon (Mittel zur Behandlung von Gicht) enthalten, können die Ausscheidung von Ibuprofen verzögern. Dadurch kann es zu einer Anreicherung von Ibuprofen im Körper mit Verstärkung seiner unerwünschten Wirkungen kommen.
NSAR können möglicherweise die Wirkung von blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln wie Warfarin verstärken. Bei gleichzeitiger Behandlung wird eine Kontrolle des Gerinnungsstatus empfohlen.
Klinische Untersuchungen haben Wechselwirkungen zwischen nichtsteroidalen Antiphlogistika und Sulfonylharnstoffen (Mittel zur Senkung des Blutzuckers) gezeigt. Obwohl Wechselwirkungen zwischen Ibuprofen und Sulfonylharnstoffen bisher nicht beschrieben sind, wird vorsichtshalber bei gleichzeitiger Einnahme eine Kontrolle der Blutzuckerwerte empfohlen.
TACROLIMUS
Das Risiko einer Nierenschädigung ist erhöht, wenn beide Arzneimittel gleichzeitig verabreicht werden.
ZIDOVUDIN
Es gibt Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für Einblutungen in Gelenke (Hämarthrosen) und Hämatome bei HIV-positiven Hämophilie-Patienten (-Blutern-), die gleichzeitig Zidovudin und Ibuprofen einnehmen.
Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Apotheker/-in, wenn Sie eine Infektion haben.
Die weiteren Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage
Mögliche Nebenwirkungen
Die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen betreffen den Verdauungstrakt. Magen/Zwölffingerdarm-Geschwüre (peptische Ulzera), Perforationen (Durchbrüche) oder Blutungen, manchmal tödlich, können auftreten, insbesondere bei älteren Patienten. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Blähungen, Verstopfung, Verdauungsbeschwerden, abdominale Schmerzen, Teerstuhl,Bluterbrechen, ulzerative Stomatitis, Verschlimmerung von Colitis und Morbus Crohn (siehe unter Abschnitt 2.: Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen) sind nach Anwendung berichtet worden.Weniger häufig wurde Magenschleimhautentzündung beobachtet. Insbesondere das Risiko für das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen ist abhängig vom Dosisbereich und der Anwendungsdauer.
Ödeme, Bluthochdruck und Herzinsuffizienz wurden im Zusammenhang mit NSAR-Behandlung berichtet.
Arzneimittel wie IBUPROFEN AL akut sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle (-Herzinfarkt-) oder Schlaganfälle verbunden.
Die weiteren möglichen Nebenwirkungen entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage
Aufbewahrung & Haltbarkeit
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach -verwendbar bis- oder -verw. bis- angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Pflichttext
Ibuprofen AL akut 400 mg Filmtabletten
Zur Anwendung bei Kindern ab 6 Jahren, Jugendlichen und Erwachsenen.
Wirkstoff: Ibuprofen. Zur kurzzeitigen symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen, wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen, Fieber. Hinweis: Bei Schmerzen und Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
ALIUD PHARMA GmbH, Postfach 1380, 89146 Laichingen
Stand: September 2022




















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