Ibuprofen AbZ 400 mg akut: die bewährte Hilfe bei akuten Schmerzen
Wenn wir im Alltag von Kopf-, Zahn- oder Regelschmerzen geplagt werden, kann uns das aus der Bahn werfen. Egal in welchem Alter belastet es uns und wir wünschen uns nur noch eins: schnelle Hilfe gegen akute Schmerzen. Auch in der Erkältungszeit werden Schnupfen und Husten häufig von Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen begleitet. Dann kann Ibuprofen AbZ 400 mg akut mit dem Wirkstoff Ibuprofen helfen. Ibuprofen gehört zu den Schmerzmitteln, die nicht nur schmerzlindernd und fiebersenkend, sondern auch entzündungshemmend wirken. Wenn Schmerzen also durch Entzündungen ausgelöst werden, bekämpft der Wirkstoff auch die Entzündung als Ursache der Schmerzen. Mit Ibuprofen AbZ 400 mg akut von AbZ-Pharma in der bewährten Wirkstärke von 400 mg Ibuprofen können sie Schmerzen, Fieber und Entzündungen lindern.
Hilfe bei Sportverletzungen und entzündungsbedingten Schmerzen: Ibuprofen AbZ 400 mg akut
Der Wirkstoff Ibuprofen hilft nicht nur bei Schmerzen. Er kann auch bei Entzündungen und verletzungsbedingten Schwellungen angewendet werden. Der Wirkstoff Ibuprofen verhindert die Bildung von Botenstoffen, die im Körper Entzündungen, Schmerz und Fieber auslösen. Dadurch eignet sich der Wirkstoff Ibuprofen auch bei Sportverletzungen zur Schmerzlinderung und zur Beruhigung der entzündeten Muskeln und Gelenke. Ibuprofen AbZ 400 mg akut zeichnet sich nicht nur durch seine vielfältigen Einsatzgebiete aus, sondern ist gut verträglich und für Erwachsene, Jugendliche und für Kinder ab 6 Jahren in der entsprechenden Dosierung geeignet.
- Bei Kopf-, Zahn- und Regelschmerzen und Fieber
- Der Wirkstoff Ibuprofen wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend und fiebersenkend
- Bewährte Wirkung
- Für Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 6 Jahren
Anwendungsgebiete
Ibuprofen AbZ wird angewendet
zur kurzzeitigen symptomatischen Behandlung von
- leichten bis mäßig starken Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen
- Fieber
Aktive Wirkstoffe
Jede Filmtablette enthält 400 mg Ibuprofen.
Hilfsstoffe
VorverkleisterteMaisstärke,Hypromellose,Croscarmellose-Natrium,Stearinsäure,Hochdisperses Siliciumdioxid, Macrogol 8000, Titandioxid.
Anwendung & Dosierung
Nehmen Sie dieses Arzneimittelimmer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Apotheker/-in getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder in der Apotheke nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Für Erwachsene:
Wenn bei Erwachsenen die Einnahme dieses Arzneimittels für mehr als 3 Tage bei Fieber bzw. für mehr als 4 Tage bei Schmerzen erforderlich ist oder wenn sich die Symptome verschlimmern, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.
Für Kinder und Jugendliche:
Wenn bei Kindern und Jugendlichen die Einnahme dieses Arzneimittels für mehr als 3 Tage erforderlich ist oder wenn sich die Symptome verschlimmern, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.
Die empfohlene Dosis beträgt
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Körpergewicht |
Einzeldosis |
max. Tagesdosis |
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20 bis 29 kg |
½ Filmtablette (entsprechend 200 mg Ibuprofen) |
bis 1½ Filmtabletten (entsprechend bis 600 mg Ibuprofen) |
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30-39 kg |
½ Filmtablette (entsprechend 200 mg Ibuprofen) |
2 Filmtabletten (entsprechend 800 mg Ibuprofen) |
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>40 kg |
½ bis 1 Filmtablette |
3 Filmtabletten |
Wenn Sie die maximale Einzeldosis eingenommen haben, warten Sie mindestens 6 Stunden bis zur nächsten Einnahme.
Die niedrigste wirkungsvolle Dosis sollte für die kürzeste Dauer, die zur Linderung der Symptome erforderlich ist, angewendet werden. Wenn Sie eine Infektion haben, konsultieren Sie unverzüglich einen Arzt, falls die Symptome (z. B. Fieber und Schmerzen) anhalten oder sich verschlimmern (siehe Abschnitt 2).
Dosierung bei älteren Menschen:
Es ist keine spezielle Dosisanpassung erforderlich.
Art der Anwendung
Nehmen Sie die Filmtabletten bitte unzerkaut mitreichlichFlüssigkeit (z. B. einem Glas Wasser). Dies fördert den Wirkungseintritt. Die Filmtabletten können unabhängig von der Mahlzeit eingenommen werden. Für Patienten, die einen empfindlichen Magen haben, empfiehlt es sich,Ibuprofen AbZwährend der Mahlzeiten einzunehmen.
Bitte sprechen Sie mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Apotheker/-in, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung vonIbuprofen AbZzu stark oder zu schwach ist.
Nehmen SieIbuprofen AbZnach den Anweisungen des Arztes bzw. nach der in der Packungsbeilage angegebenen Dosierungsanleitung ein. Wenn Sie das Gefühl haben, keine ausreichende Schmerzlinderung zu spüren, dann erhöhen Sie nicht selbstständig die Dosierung, sondern fragen Sie Ihren Arzt.
Schwangerschaft & Stillzeit
WennSieschwangersind oderstillen, oder wennSievermuten,schwanger zusein oder beabsichtigen,schwanger zu werden,fragenSievor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Schwangerschaft
Nehmen Sie Ibuprofen AbZ nicht ein, wenn Sie sich in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft befinden, da dies Ihr ungeborenes Kind schädigen oderProblemebeiderGeburtverursachenkönnte. EskannNieren-undHerzproblemebeiIhremungeborenenKindverursachen.EskannIhre Blutungsneigung und die Ihres Kindes beeinflussen und dazu führen, dass der Geburtsvorgang später einsetzt oder länger andauert als erwartet. Sie sollten Ibuprofen AbZ während der ersten 6 Monate der Schwangerschaft nicht einnehmen, sofern es nicht absolut notwendig ist und von Ihrem Arzt empfohlenwird. WennSiewährenddiesesZeitraumsbehandeltwerden müssenoder währendSieversuchenschwangerzuwerden,solltedie Dosierungsoniedrigwiemöglichund übereinenso kurzenZeitraumwiemöglicherfolgen.WennSieIbuprofen AbZabder 20. Schwangerschaftswoche für mehr als ein paar Tage einnehmen, kann dies bei Ihrem ungeborenen Kind Nierenprobleme verursachen, was zu einer verringerten MengedesFruchtwassers,welches IhrKindumgibt,führenkann (Oligohydramnion)odereskannzurVerengung einesBlutgefäßes (Ductus arteriosus) im Herzen Ihres Kindes kommen. Wenn Sie länger alsein paar Tage behandelt werden müssen,kann Ihr Arzteine zusätzliche Überwachung empfehlen.
Stillzeit
Der Wirkstoff Ibuprofen und seine Abbauprodukte gehen nur in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekanntgewordensind, wird bei kurzfristiger Anwendung derempfohlenen Dosiseine Unterbrechung desStillens in der Regel nicht erforderlich sein.
Fortpflanzungsfähigkeit
Ibuprofen AbZ gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nicht-steroidale Antirheumatika), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar)
Gegenanzeigen
Ibuprofen AbZ darf nicht eingenommen werden
- wenn Sie allergisch gegen Ibuprofen oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
- wennSieinderVergangenheit mitBronchospasmus,Asthmaanfällen,Nasenschleimhautschwellungen,Hautreaktionenoderplötzlichen Schwellungen nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern reagiert haben,
- bei ungeklärten Blutbildungsstörungen,
- beibestehendenoderinderVergangenheitwiederholt aufgetretenenMagen/Zwölffingerdarm-Geschwüren(peptischenUlzera)oder Blutungen (mindestens 2 unterschiedliche Episoden nachgewiesener Geschwüre oder Blutungen),
- bei Magen-Darm-Blutung oder -Durchbruch (Perforation) in der Vorgeschichte im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit nicht-steroidalen Antirheumatika/Antiphlogistika (NSAR),
- bei Hirnblutungen (zerebrovaskulären Blutungen) oder anderen aktiven Blutungen,
- bei schweren Leber-oder Nierenfunktionsstörungen,
- bei schwerer Herzschwäche (Herzinsuffizienz),
- bei schwerer Dehydratation (verursacht z. B. durch Erbrechen, Durchfall oder unzureichende Flüssigkeitsaufnahme),
- im letzten Drittel der Schwangerschaft,
- bei Kindern unter 20 kg (6 Jahren), da diese Dosisstärke aufgrund des Wirkstoffgehaltes in der Regel nicht geeignet ist
Wechselwirkungen
Ibuprofen (wie andere NSAR) sollte nur mit Vorsicht zusammen mit den folgenden Arzneistoffen eingenommen werden:
Andere NSAR einschließlich Salicylate
DiegleichzeitigeAnwendungmehrererNSARkann dasRisikogastrointestinalerUlzeraundBlutungenaufGrundeinessynergistischenEffekts erhöhen.Daher solltediegleichzeitigeAnwendungvonIbuprofenmitanderenNSARvermiedenwerden(sieheAbschnitt4.4 -Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung-).
Acetylsalicylsäure
Die gleichzeitige Verabreichung von Ibuprofen und Acetylsalicylsäure wird im Allgemeinen aufgrund des Potenzials für vermehrte Nebenwirkungen nicht empfohlen.
ExperimentelleDatenweisendaraufhin,dassIbuprofendie WirkungniedrigdosierterAcetylsalicylsäureaufdieThrombozytenaggregation kompetitiv hemmen kann, wenn beide gleichzeitig verabreicht werden. Obwohl Unsicherheiten in Bezug auf die Extrapolation dieser Daten auf die klinische Situation bestehen,kann die Möglichkeit, dasseineregelmäßigeLangzeitanwendungvon Ibuprofen die kardioprotektive Wirkung niedrig dosierter Acetylsalicylsäure reduzieren kann, nicht ausgeschlossen werden. Bei gelegentlicher Anwendung von Ibuprofen ist eine klinisch relevante Wechselwirkung nicht wahrscheinlich (siehe Abschnitt 5.1 -Pharmakodynamische Eigenschaften-)
Digoxin, Phenytoin, Lithium
DiegleichzeitigeAnwendung vonIbuprofen AbZmitDigoxin-,Phenytoin-oderLithium-PräparatenkanndenSerum-Spiegeldieser Arzneimittel erhöhen.EineKontrollederSerum-Lithium-Spiegel,derSerum-Digoxin-Spiegelundder Serum-Phenytoin-Spiegelistbeibestimmungsgemäßer Anwendung (maximal über 3 Tage bei Kindern und Jugendlichen und 4 Tage bei Erwachsenen) in der Regel nicht erforderlich.
Diuretika, ACE-Hemmer, Betarezeptorenblocker und Angiotensin-II-Antagonisten
Nicht-steroidaleAntirheumatikakönnendieWirkungvonDiuretikaund Antihypertensivaabschwächen.BeiPatientenmiteingeschränkter Nierenfunktion (z. B. dehydrierte Patienten oder ältere Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion)kann die gleichzeitige Einnahme eines ACE Hemmers, BetarezeptorenblockersoderAngiotensin-II-AntagonistenmiteinemArzneimittel,dasdieCyclooxygenasehemmt, zueinerweiteren Verschlechterung der Nierenfunktion, einschließlich eines möglichen akuten Nierenversagens, führen, was gewöhnlich reversibel ist. Daher sollte eine solcheKombination,vorallembeiälterenPatienten,nurmit Vorsichtangewendetwerden.DiePatientenmüssenzueineradäquaten Flüssigkeitseinnahmeaufgefordertwerden undeineregelmäßigeKontrollederNierenwertesolltenachBeginneinerKombinationstherapiein Erwägung gezogen werden.
Die gleichzeitige Gabe von Ibuprofen AbZ und kaliumsparenden Diuretika kann zu einer Hyperkaliämie führen.
Glucocorticoide
Die gleichzeitige Anwendung von Ibuprofen AbZ mit Glucocorticoiden erhöht das Risiko gastrointestinaler Ulzera oder Blutungen (siehe Abschnitt 4.4 -Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung-).
Thrombozytenaggregationshemmer und selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) DiegleichzeitigeAnwendungvon Ibuprofen AbZ mit ThrombozytenaggregationshemmerundselektiveSerotonin-Wiederaufnahmehemmern(SSRI) erhöht das Risiko gastrointestinaler Blutungen (siehe Abschnitt 4.4 -Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung-).
Methotrexat
Die Gabe von Ibuprofen AbZ innerhalb von 24 Stunden vor oder nach Gabe von Methotrexat kann zu einer erhöhten Konzentration von Methotrexat und einer Zunahme seiner toxischen Wirkung führen.
Ciclosporin
DasRisikoeinernierenschädigendenWirkungdurchCiclosporinwirddurch diegleichzeitigeGabebestimmternicht-steroidalerAntirheumatika erhöht. Dieser Effekt kann auch für eine Kombination von Ciclosporin mit Ibuprofen nicht ausgeschlossen werden.
Antikoagulanzien
Nicht-steroidale Antirheumatika können die Wirkung von Antikoagulanzien wie Warfarin verstärken (siehe Abschnitt 4.4 -Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung-).
Sulfonylharnstoffe
KlinischeUntersuchungenhabenWechselwirkungenzwischen nicht-steroidalenAntirheumatikaundoralenAntidiabetika(Sulfonylharnstoffen) gezeigt. Bei gleichzeitiger Anwendung von Ibuprofen AbZ und Sulfonylharnstoffen wird vorsichtshalber eine Kontrolle der Blutzuckerwerte empfohlen.
Tacrolimus
Das Risiko der Nephrotoxizität ist erhöht, wenn beide Arzneimittel gleichzeitig verabreicht werden.
Zidovudin
Es gibt Hinweise auf ein erhöhtes Risikofür Hämarthrosen und Hämatome bei HIV-positiven Hämophilie-Patienten, die gleichzeitig Zidovudin und Ibuprofen einnehmen.
Probenecid und Sulfinpyrazon
Arzneimittel, die Probenecid oder Sulfinpyrazon enthalten, können die Ausscheidung von Ibuprofen verzögern.
Chinolon-Antibiotika
TierexperimentelleDaten weisendaraufhin,dassNSARdasmitChinolon-AntibiotikaverbundeneRisikofürKrampfanfälleerhöhen können.Bei Patienten, die gleichzeitig NSAR und Chinolone einnehmen, kann das Risiko für die Entwicklung von Krampfanfällen erhöht sein.
CYP2C9-Inhibitoren
Die gleichzeitige Anwendung von Ibuprofen und CYP2C9-Inhibitoren kann die Exposition gegenüber Ibuprofen (CYP2C9-Substrat) erhöhen. In einer Studie mit Voriconazol und Fluconazol (CYP2C9-Inhibitoren) wurde eine um etwa 80 bis 100 % erhöhte Exposition gegenüber S(+)-Ibuprofen gezeigt. EineReduktionderIbuprofendosissollteinBetrachtgezogenwerden,wenngleichzeitigpotente CYP2C9-Inhibitorenangewendetwerden, insbesondere wenn hohe Dosen von Ibuprofen zusammen mit entweder Voriconazol oder Fluconazol verabreicht werden.
Ginkgo biloba
Ginkgo biloba kann das Blutungsrisiko von NSAR erhöhen.
Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Apotheker/-in, bevor Sie Ibuprofen AbZ einnehmen.
Wenn Sie eine Infektion haben – siehe unten unter -Infektionen-.
Nebenwirkungenkönnen minimiert werden, wenndiezur Symptomkontrolle erforderlicheniedrigste wirksame Dosisüberdenkürzest möglichen Zeitraum angewendet wird.
Sicherheit im Magen-Darm-Trakt
Eine gleichzeitige Anwendung von Ibuprofen AbZ mit anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern, einschließlich so genannten COX-2-Hemmern (Cyclooxigenase-2-Hemmern), sollte vermieden werden.
Ältere Patienten:
Bei älteren Patienten treten häufiger Nebenwirkungen nach Anwendung von NSAR auf, insbesondere Blutungen und Durchbrüche im Magen- und Darmbereich, die unter Umständen lebensbedrohlich sein können. Daher ist bei älteren Patienten eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung erforderlich.
Blutungen des Magen-Darm-Traktes, Geschwüre und Durchbrüche (Perforationen):
Blutungen des Magen-Darm-Traktes, Geschwüre und Perforationen, auch mit tödlichem Ausgang, wurden während der Behandlung mit allen NSAR berichtet. Sie traten mit oder ohne vorherige Warnsymptome bzw. schwerwiegende Ereignisse im Magen-Darm-Trakt in der Vorgeschichte zu jedem Zeitpunkt der Therapie auf.
Das Risiko für das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen, Geschwüren und Durchbrüchen ist höher mit steigender NSAR-Dosis, bei Patienten mit Geschwürenin derVorgeschichte,insbesonderemitdenKomplikationenBlutungoderDurchbruch (sieheAbschnitt2 -Ibuprofen AbZ darfnicht eingenommen werden-) und bei älteren Patienten. Diese Patienten sollten die Behandlung mit der niedrigsten verfügbaren Dosis beginnen. Für diese Patienten sowie für Patienten, die eine begleitende Therapie mit niedrig-dosierter Acetylsalicylsäure (ASS) oder anderen Arzneimitteln, die dasRisiko fürMagen-Darm-Erkrankungen erhöhenkönnen,benötigen,sollteeineKombinationstherapiemit Magenschleimhaut-schützenden Arzneimitteln (z. B. Misoprostol oder Protonenpumpenhemmer) in Betracht gezogen werden.
WennSieeineVorgeschichtevon NebenwirkungenamMagen-Darm-Traktaufweisen,insbesonderein höheremAlter,solltenSiejegliche ungewöhnliche Symptome im Bauchraum (vor allem Magen-Darm-Blutungen) insbesondere am Anfang der Therapie melden. Vorsicht ist angeraten, wennSiegleichzeitig Arzneimittelerhalten, diedas Risikofür Geschwüreoder Blutungen erhöhenkönnen, wiez. B.orale Kortikosteroide, blutgerinnungshemmendeArzneimittelwieWarfarin,selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer,dieunteranderem zur Behandlung von depressiven Verstimmungen eingesetzt werden, oder Thrombozytenaggregationshemmer wie ASS (siehe Abschnitt 2. -Einnahme vonIbuprofen AbZ zusammen mit anderen Arzneimitteln-).
Wenn es bei Ihnen während der Behandlung mit Ibuprofen AbZ zu Magen-Darm-Blutungen oder Geschwüren kommt, ist die Behandlung abzusetzen.
NSAR sollten bei Patienten mit einer gastrointestinalen Erkrankung in der Vorgeschichte (Colitis ulzerosa, Morbus Crohn) mit Vorsicht angewendet werden, da sich ihr Zustand verschlechtern kann (siehe Abschnitt 4. -Welche Nebenwirkungen sind möglich?-).
Wirkungen am Herz-Kreislauf-System
Entzündungshemmende Mittel/Schmerzmittel wie Ibuprofenkönnen miteinemgeringfügig erhöhten Risikofüreinen HerzanfalloderSchlaganfall einhergehen, insbesondere bei Anwendung in hohen Dosen. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt.
Sie sollten Ihre Behandlung vor der Einnahme von Ibuprofen AbZ mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen, wenn Sie
- eine Herzerkrankung,einschließlichHerzschwäche(Herzinsuffizienz)und Angina(Brustschmerzen),haben odereinen Herzinfarkt,eine Bypass-Operation,eineperipherearterielle Verschlusskrankheit (Durchblutungsstörungeninden BeinenoderFüßenaufgrundverengter oderverschlossener Arterien)oder jeglicheArtvonSchlaganfall (einschließlichMini-Schlaganfallodertransitorischer ischämischer Attacke (TIA) hatten.
- Bluthochdruck, DiabetesoderhoheCholesterinspiegelhabenoder Herzerkrankungenoder SchlaganfälleinIhrer Familienvorgeschichte vorkommen oder wenn Sie Raucher sind.
Mögliche Nebenwirkungen
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Die Aufzählung der folgenden unerwünschten Wirkungen umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Ibuprofen, auch solche unter hoch dosierter Langzeittherapie bei Rheumapatienten. Die Häufigkeitsangaben, die über sehr seltene Meldungen hinausgehen, beziehen sich auf die kurzzeitige Anwendung bis zu Tagesdosen von maximal 1200 mg Ibuprofen (= 3 Filmtabletten Ibuprofen AbZ).
Bei den folgenden unerwünschten Arzneimittelwirkungen muss berücksichtigt werden, dass sie überwiegend dosisabhängig und von Patient zu Patient unterschiedlich sind.
Die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen betreffen den Verdauungstrakt. Magen/Zwölffingerdarm-Geschwüre (peptische Ulzera), Perforationen (Durchbrüche) oder Blutungen, manchmal tödlich, können auftreten, insbesondere bei älteren Patienten (siehe Abschnitt 2 -Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen-). Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Blähungen, Verstopfung, Verdauungsbeschwerden, abdominale Schmerzen, Teerstuhl, Bluterbrechen, Entzündung der Mundschleimhaut mit Geschwürbildung (ulzerative Stomatitis), Verschlimmerung von Colitis und Morbus Crohn (siehe Abschnit 2. -Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen-) sind nach Anwendung berichtet worden. Weniger häufig wurde eine Magenschleimhautentzündung beobachtet. Insbesondere das Risiko für das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen ist abhängig vom Dosisbereich und der Anwendungsdauer.
Ödeme, Bluthochdruck und Herzinsuffizienz wurden im Zusammenhang mit NSAR-Behandlung berichtet.
Die Anwendung von Arzneimitteln wie Ibuprofen AbZ ist möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle (Herzinfarkt) oder Schlaganfälle verbunden.
Aufbewahrung & Haltbarkeit
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und den Blisterpackungen nach -Verwendbar bis- angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z. B. nicht über die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.
Pflichttext
Ibuprofen AbZ 400 mg akut Filmtabletten
Wirkstoff: Ibuprofen. Anwendungsgebiete: Leichte bis mäßig starke Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen; Fieber. Warnhinw.: Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben! AM enth. weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Filmtbl., d. h., es ist nahezu -natriumfrei-. Apothekenpflichtig.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. 8/24.




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