Wirkt schnell bei Schmerzen und Fieber*
Akute Schmerzen sind lästig und treten grundsätzlich dann auf, wenn man sie überhaupt nicht gebrauchen kann. Sie sind jedoch lebensnotwendige Signale des Körpers, die uns vor Gefahren schützen oder Anzeichen für ernsthafte Erkrankungen sein können. Werden die Ursachen für akute Schmerzen behandelt, klingen sie meist innerhalb von Stunden oder wenigen Tagen ab. Bis dahin können spezielle Medikamente helfen, diese Schmerzen zu lindern.
IbuHEXAL® akut 400 mg mit dem bewährten Wirkstoff Ibuprofen wirkt schnell und zuverlässig bei leichten bis mäßig starken Kopfschmerzen, Zahnschmerzen und Regelschmerzen. Darüber hinaus kann das Arzneimittel auch zur Fiebersenkung eingesetzt werden.
*Leichte bis mäßig starke Schmerzen, z. B. Kopf-, Zahn- und Regelschmerzen
Mit dem bewährten Wirkstoff Ibuprofen
IbuHEXAL® akut 400 mg Filmtabletten enthalten den bewährten Wirkstoff Ibuprofen. Der Inhaltsstoff verfügt nicht nur über schmerzstillende und fiebersenkende Eigenschaften, sondern wirkt gleichzeitig entzündungshemmend.
Das Wirkprinzip basiert auf der Hemmung sogenannter Prostaglandine, die an der Entstehung von Fieber, Schmerzen und entzündlichen Prozessen beteiligt sind. Werden die körpereigenen Botenstoffe nicht mehr gebildet, bleibt das Schmerzempfinden aus. Der Wirkstoff kann bei altersgerechter Dosierung auch Kindern ab 6 Jahren verabreicht werden.
Anwendungsgebiete
IbuHEXAL akut ist ein entzündungshemmendes und schmerzstillendes Arzneimittel (nicht-steroidales Antiphlogistikum/Antirheumatikum [NSAR]).
IbuHEXAL akut wird angewendet bei
- leichten bis mäßig starken Schmerzen, wie Kopfschmerzen,Zahnschmerzen, Regelschmerzen
- Fieber
Aktive Wirkstoffe
400 mg Ibuprofen pro Filmtablette
Hilfsstoffe
mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium, Hypromellose, Macrogol 400, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich], hochdisperses Siliciumdioxid, Talkum, Titandioxid (E 171)
Anwendung & Dosierung
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder in der Apotheke nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Die niedrigste wirkungsvolle Dosis sollte für die kürzeste Dauer,die zur Linderung der Symptome erforderlich ist, angewendetwerden.
Wenn Sie eine Infektion haben, konsultieren Sie unverzüglich einen Arzt, falls die Symptome (z. B. Fieber und Schmerzen) anhalten oder sich verschlimmern (siehe Abschnitt Gegenanzeigen).
Wenn bei Erwachsenen die Einnahme dieses Arzneimittels fürmehr als 3 Tage bei Fieber bzw. für mehr als 4 Tage bei Schmerzen erforderlich ist oder wenn sich die Symptome verschlimmern,sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.
Wenn bei Kindern ab 20 kg Körpergewicht (6 Jahre) und Jugendlichen die Einnahme dieses Arzneimittels für mehr als 3 Tage erforderlich ist oder wenn sich die Symptome verschlimmern, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.
Die empfohlenen Dosis beträgt :
| Körpergewicht (Alter) |
Einzeldosis | maximale Tagesdosis |
| 20 kg – 29 kg (Kinder 6-9 Jahre) |
½ Filmtablette (entsprechend 200 mg Ibuprofen) |
1½ Filmtabletten (entsprechend 600 mg Ibuprofen) |
| 30 kg – 39 kg (Kinder 10-11 Jahre) |
½ Filmtablette (entsprechend 200 mg Ibuprofen) |
2 Filmtabletten (entsprechend 800 mg Ibuprofen) |
| ≥ 40 kg (Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene) |
½ -1 Filmtablette (entsprechend 200-400 mg Ibuprofen) |
3 Filmtabletten (entsprechend 1.200 mg Ibuprofen) |
Wenn Sie die maximale Einzeldosis eingenommen haben, wartenSie mindestens 6 Stunden bis zur nächsten Einnahme.
Nebenwirkungen können minimiert werden, wenn die zur Symptomkontrolle erforderliche niedrigste wirksame Dosis über denkürzest möglichen Zeitraum angewendet wird.
Art der Anwendung
Nehmen Sie die Filmtabletten unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) während oder nach einer Mahlzeit ein. Wenn Sie einen empfindlichen Magen haben, empfiehlt es sich,IbuHEXAL akut während der Mahlzeiten einzunehmen.
Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.
Bitte sprechen Sie mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Apotheker/-in, wenn Sie denEindruck haben, dass die Wirkung von IbuHEXAL akut zu starkoder zu schwach ist.
Wenn Sie eine größere Menge von IbuHEXAL akuteingenommen haben, als Sie sollten
Nehmen Sie IbuHEXAL akut nach den Anweisungen des Arztesbzw. nach der in der Packungsbeilage angegebenen Dosierungsanleitung ein. Wenn Sie das Gefühl haben, keine ausreichendeSchmerzlinderung zu spüren, dann erhöhen Sie nicht selbstständig die Dosis, sondern fragen Sie Ihrer Ärztin, Ihren Arzt.
Schwangerschaft & Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten,schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden,fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oderApotheker um Rat.
Wird während der Einnahme von IbuHEXAL akut eine Schwangerschaft festgestellt, sollten Sie den Arzt benachrichtigen. In denersten 6 Monaten der Schwangerschaft dürfen Sie Ibuprofen nurnach Rücksprache mit dem Arzt anwenden. In den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft darf IbuHEXAL akut wegen eines erhöhten Risikos von Komplikationen für Mutter und Kind nicht eingenommen werden.
Stillzeit
Der Wirkstoff Ibuprofen und seine Abbauprodukte gehen nur ingeringen Mengen in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgenfür den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, ist bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Dosis eine Unterbrechungdes Stillens in der Regel nicht erforderlich.
Fortpflanzungsfähigkeit
IbuHEXAL akut gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nichtsteroidale Antirheumatika), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibel (umkehrbar).
Gegenanzeigen
IbuHEXAL akut darf nicht eingenommen werden
- wenn Sie allergisch gegen Ibuprofen oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
- wenn Sie in der Vergangenheit mit Atemnot, Asthmaanfällen, Nasenschleimhautschwellungen, Hautreaktionen oder plötzlichen Schwellungen nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern (NSAR)reagiert haben
- wenn Sie ungeklärte Blutbildungsstörungen haben
- bei bestehenden oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretenen Magen-/Zwölffingerdarm-Geschwüren (peptische Ulzera) oder Blutungen (mindestens 2 unterschiedliche Episoden nachgewiesener Geschwüre oder Blutungen)
- bei Magen-Darm-Blutung oder -Durchbruch (Perforation) in der Vorgeschichte im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapiemit nicht-steroidalen Antirheumatika/Antiphlogistika (NSAR)
- wenn Sie Hirnblutungen (zerebrovaskuläre Blutungen) oder andere aktive Blutungen haben
- wenn Sie an schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörungenleiden
- wenn Sie an einer schweren Herzmuskelschwäche (schwereHerzinsuffizienz) leiden
- wenn Sie an einer schweren Austrocknung (Dehydratation) leiden (verursacht z. B. durch Erbrechen, Durchfall oder unzureichende Flüssigkeitsaufnahme)
- in den letzten 3 Monaten einer Schwangerschaft (siehe Abschnitt“Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit“)
- von Kindern unter 20 kg Körpergewicht (6 Jahre), da diese Dosisstärke aufgrund der höheren Wirkstoffmenge nicht geeignet ist.
Wechselwirkungen
nformieren Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Apotheker/-in, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
IbuHEXAL akut kann andere Arzneimittel beeinträchtigen odervon diesen beeinträchtigt werden. Zum Beispiel:
Verstärkung der Wirkung und/oder Nebenwirkungen
- Digoxin (Mittel zur Behandlung von Herzschwäche und Herzrhythmusstörungen), Phenytoin (Mittel zur Behandlung derEpilepsie oder neuropathischer Schmerzen), Lithium (Mittel zurBehandlung bestimmter psychischer Störungen): Möglicherweise erhöhte Blutspiegel dieser Wirkstoffe. Eine Kontrolle der Blutspiegel ist bei bestimmungsgemäßer Anwendung (maximal über 4 Tage) in der Regel nicht erforderlich.
- Arzneimittel, die gerinnungshemmend wirken (d. h. das Blutverdünnen/die Blutgerinnung verhindern, z. B. Acetylsalicylsäure, Warfarin, Ticlopidin).
- Methotrexat (Mittel zur Behandlung von Krebserkrankungen undvon bestimmten rheumatischen Erkrankungen): Die Gabe vonIbuHEXAL akut innerhalb von 24 Stunden vor oder nach Gabe von Methotrexat kann zu einer erhöhten Konzentration von Methotrexat und einer Zunahme seiner unerwünschten Wirkungen führen.
- Acetylsalicylsäure und andere entzündungshemmendeSchmerzmittel (nicht-steroidale Antirheumatika) sowie Glucocorticoide (Arzneimittel, die Kortison oder kortisonähnlicheSubstanzen enthalten): Es besteht ein erhöhtes Risiko für Geschwüre und Blutungen im Magen-Darm-Trakt.
- Thrombozytenaggregationshemmer wie ASS und selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (Arzneimittel zur Behandlung von Depression): Es besteht ein erhöhtes Risiko für Blutungenim Magen-Darm-Trakt.
- Ginkgo biloba kann das Risiko für Blutungen durch NSAR verstärken.
- Arzneimittel gegen Pilzerkrankungen wie z. B. Voriconazoloder Fluconazol (CYP2C9-Inhibitoren): Erhöhte Ibuprofen-Aufnahme. Eine Verringerung der Dosis von Ibuprofen sollte in Betracht gezogen werden, besonders wenn eine hohe DosisIbuprofen verabreicht wird.
Abschwächung der Wirkung
- entwässernde Arzneimittel (Diuretika). Außerdem besteht möglicherweise ein erhöhtes Risiko für die Nieren.
- Arzneimittel, die hohen Blutdruck senken (ACE-Hemmer wiez. B. Captopril, Betablocker wie z. B. Atenolol-haltige Arzneimittel, Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten wie z. B. Losartan). Außerdem ist das Risiko für das Auftreten einer Nierenfunktionsstörung erhöht.
- Acetylsalicylsäure in niedriger Dosierung: Bei gleichzeitiger Anwendung mit Ibuprofen kann die gerinnungshemmende (antithrombotische) Wirkung von niedrig dosierter Acetylsalicylsäure beeinträchtigt sein.
- Colestyramin, ein Arzneimittel zur Senkung des Cholesterol-Spiegels. Die gleichzeitige Einnahme von Ibuprofen und Colestyramin kann die Aufnahme von Ibuprofen im Magen-Darm-Trakt verringern. Die Arzneimittel sollten in einem Abstand voneinigen Stunden eingenommen werden.
- Mifepriston, ein Arzneimittel zum medizinischen Schwangerschaftsabbruch. NSAR sollten 8-12 Tage nach der Einnahmevon Mifepriston nicht eingenommen werden, da NSAR die Wirkung von Mifepriston verringern können.
Sonstige mögliche Wechselwirkungen
- Zidovudin (Arzneimittel zur Behandlung von HIV/AIDS): Erhöhtes Risiko für Einblutungen in Gelenke und Blutergüsse beiHIV-positiven Blutern.
- Ciclosporin (Arzneimittel zur Unterdrückung der Immunreaktion): Es gibt Hinweise auf eine Nierenschädigung.
- Tacrolimus: Werden beide Arzneimittel gleichzeitig verabreicht,kann eine Nierenschädigung/Überdosierung auftreten.
- Sulfonylharnstoffe (Mittel zur Senkung des Blutzuckers): Klinische Untersuchungen haben Wechselwirkungen zwischenNSAR und Sulfonylharnstoffen gezeigt. Bei gleichzeitiger Anwendung von IbuHEXAL akut und Sulfonylharnstoffen wird vorsichtshalber eine Kontrolle der Blutzuckerwerte empfohlen.
- Probenecid und Sulfinpyrazon (Arzneimittel zur Behandlungder Gicht) können die Ausscheidung von Ibuprofen verzögern.
- kaliumsparende Entwässerungsmittel (bestimmte Diuretika)können zu einer Hyperkaliämie (zu viel Kalium im Blut) führen.
- Chinolon-Antibiotika: Es kann ein erhöhtes Risiko für Krampfanfälle bestehen
- Aminoglykoside (bestimmte Antibiotika wie Gentamycin): NSAR können die Ausscheidung verringern
Einige andere Arzneimittel können die Behandlung mit IbuHEXALakut ebenfalls beeinträchtigen oder durch eine solche selbst beeinträchtigt werden. Sie sollten daher vor der Anwendung von IbuHEXAL akut zusammen mit anderen Arzneimitteln immer denRat Ihres Arztes oder Apothekers einholen.
Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Apotheker/-in, bevor SieIbuHEXAL akut einnehmen.
Nebenwirkungen können minimiert werden, wenn die zur Symptomkontrolle erforderliche niedrigste wirksame Dosis über den kürzest möglichen Zeitraum angewendet wird.
Sicherheit im Magen-Darm-Trakt
Die gleichzeitige Anwendung von IbuHEXAL akut mit anderennicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR), einschließlich sogenannten COX-2-Hemmern (Cyclooxygenase-2-Hemmern), solltevermieden werden.
Ältere Patienten
Bei älteren Patienten treten häufiger Nebenwirkungen nach Anwendung von NSAR auf, insbesondere Blutungen und Durchbrüche im Magen-Darm-Trakt, die tödlich verlaufen können.
Daherist bei älteren Patienten eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung erforderlich.
Blutungen, Geschwüre und Durchbrüche (Perforationen) im Magen-Darm-Trakt
Blutungen, Geschwüre oder Perforationen im Magen-Darm-Trakt,auch mit tödlichem Ausgang, wurden während der Behandlungmit allen NSAR berichtet. Sie traten mit oder ohne vorherigeWarnzeichen bzw. schwerwiegende Ereignisse im Magen-Darm-Trakt in der Vorgeschichte zu jedem Zeitpunkt der Therapie auf.
Das Risiko für das Auftreten von Blutungen, Geschwüren oder Perforationen im Magen-Darm-Trakt ist höher mit steigender NSAR-Dosis, bei Patienten mit Geschwüren in der Vorgeschichte, insbesondere mit den Komplikationen Blutung oder Durchbruch (siehe AbschnittGegenanzeigen), sowie bei älterenPatienten. Diese Patienten sollten die Behandlung mit der niedrigstenverfügbaren Dosis beginnen.
Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt, da indiesen Fällen eine Kombinationsbehandlung mit schützenden Arzneimitteln (z. B. Misoprostol oder Protonenpumpenhemmer) in Betrachtkommen könnte.
Dies gilt auch, wenn Sie gleichzeitig niedrig dosierte Acetylsalicylsäure oder andere Wirkstoffe einnehmen, die das Risiko für Magen-Darm-Erkrankungen wahrscheinlich erhöhen.
Wenn in der Vergangenheit bei Ihnen Nebenwirkungen im Magen-Darm-Trakt aufgetreten sind, insbesondere in höherem Alter, sollten Sie alle ungewöhnlichen Symptome im Bauchraum (vor allem Magen-Darm-Blutungen), insbesondere am Anfang der Therapie,Ihrem Arzt melden. Vorsicht ist angeraten, wenn Sie gleichzeitigArzneimittel anwenden, die das Risiko für Geschwüre oder Blutungen erhöhen können, wie z. B. Kortikosteroide zum Einnehmen, blutgerinnungshemmende Medikamente wie Warfarin, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, die unter anderem zurBehandlung von Depressionen eingesetzt werden, oder Thrombozytenaggregationshemmer wie ASS (siehe Abschnitt Wechelwirkungen).
Wenn es während der Behandlung mit IbuHEXAL akut zu Blutungen oder Geschwüren im Magen-Darm-Trakt kommt, muss dieBehandlung beendet werden.
Weitere Informationen zu diesem Arzneimittel entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage.
Patientenhinweise
Einnahme von IbuHEXAL akut zusammen mit Alkohol
Weil Nebenwirkungen, insbesondere zentralnervöse Nebenwirkungen und Nebenwirkungen im Magen-Darm-Trakt, verstärktwerden können, sollten Sie während der Anwendung von IbuHEXAL akut möglichst keinen Alkohol trinken.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Da bei der Einnahme von IbuHEXAL akut Nebenwirkungen wieMüdigkeit, Schwindel und Sehstörungen auftreten können, können im Einzelfall das Reaktionsvermögen sowie die Fähigkeit zuraktiven Teilnahme am Straßenverkehr und zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt sein. Dies gilt in verstärktem Maße in Kombination mit Alkohol.
Sie können dann auf unerwartete und plötzliche Ereignisse nichtmehr schnell und gezielt genug reagieren. Fahren Sie in diesemFall nicht Auto oder andere Fahrzeuge.
Bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen.
Arbeiten Sie nicht ohne sicheren Halt.
IbuHEXAL akut enthält Natrium
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natriumpro Filmtablette, d. h., es ist nahezu „natriumfrei“.
Mögliche Nebenwirkungen
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Die folgende Auflistung unerwünschter Wirkungen umfasst alleim Zusammenhang mit einer Ibuprofen-Behandlung bekannt gewordenen Nebenwirkungen, auch solche unter hoch dosierterLangzeitbehandlung bei Rheumapatienten. Die Häufigkeitsangaben, die über sehr seltene Meldungen hinausgehen, beziehensich auf die kurzzeitige Anwendung von Tagesdosen von maximal 1.200 mg Ibuprofen für Darreichungsformen zum Einnehmenund maximal 1.800 mg für Zäpfchen.
Wenn bei Ihnen eine der folgenden schweren Nebenwirkungen auftritt, dürfen Sie IbuHEXAL akut nicht weiter einnehmen und müssen sofort Ihren Arzt informieren:
- Hautausschlag und Juckreiz
- Asthmaanfall
- schwere Überempfindlichkeitsreaktionen. Diese können durchSchwellung von Gesicht, Zunge und Kehlkopf mit Verengungder Luftwege, Atemnot, Herzjagen und Blutdruckabfall bis hinzum lebensbedrohlichen Schock gekennzeichnet sein.
- Blutbildungsstörungen. Erste Anzeichen können sein: Fieber, Halsschmerzen, oberflächliche Wunden im Mund, grippeähnliche Beschwerden, starke Abgeschlagenheit, Nasenblutenund Hautblutungen. Jegliche Selbstbehandlung mit schmerzstillenden oder fiebersenkenden Arzneimitteln sollte unterbleiben.
- Verschlechterung infektionsbedingter Entzündungen: Wennwährend der Einnahme von IbuHEXAL akut Anzeichen einer Infektion (z. B. Rötung, Schwellung, Überwärmung, Schmerzen, Fieber) neu auftreten oder sich verschlechtern
- Sehstörungen
- stärkere Oberbauchschmerzen, Bluterbrechen, Blut im Stuhloder Schwarzfärbung des Stuhls (Teerstuhl)
- verminderte Harnausscheidung und Wasseransammlung imKörper (Ödeme)
Mögliche NebenwirkungenBei den folgenden Nebenwirkungen muss berücksichtigt werden, dass sie überwiegend dosisabhängig und von Patient zu Patientunterschiedlich sind. Die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen betreffen den Verdauungstrakt. Geschwüre in Magen und Zwölffingerdarm(peptische Ulzera), Durchbrüche oder Blutungen im Magen-Darm-Trakt, manchmal tödlich verlaufend, können auftreten, insbesondere bei älteren Patienten (siehe Abschnitt 2 Gegenanzeigen). Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Blähungen, Verstopfung, Verdauungsstörungen, Bauchschmerzen, Teerstuhl, Bluterbrechen, Entzündung der Mundschleimhautmit Geschwürbildung (ulzerative Stomatitis), Verschlimmerungder Darmerkrankungen Colitis ulcerosa und Morbus Crohn (sieheAbschnitt 2 „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“) sind nach Anwendung berichtet worden. Weniger häufig wurde eine Entzündung der Magenschleimhaut (Gastritis) beobachtet. Ödeme, Bluthochdruck und Herzinsuffizienz wurden im Zusammenhang mit NSAR-Behandlung berichtet. Arzneimittel wie IbuHEXAL akut sind möglicherweise mit einemgeringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle („Herzinfarkt“) oderSchlaganfälle verbunden.
Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Beschwerden im Magen-Darm-Bereich wie Sodbrennen,Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Durchfall,Verstopfung und leichte Magen-Darm-Blutungen, die in Ausnahmefällen zu einer Anämie (Blutarmut) führen können
- Schwindel
- Müdigkeit
Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- Geschwüre im Magen-Darm-Trakt, in einigen Fällen mit Blutung und Durchbruch
- Entzündung der Mundschleimhaut mit Geschwürbildung (ulzerative Stomatitis), Verschlimmerung von Colitis und MorbusCrohn, Magenschleimhautentzündung (Gastritis)
- Kopfschmerzen, Kribbelgefühl
- Sehstörungen
- Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlag und Juckreizsowie Asthmaanfälle (möglicherweise mit Blutdruckabfall)
- verschiedenartige Hautausschläge, Nesselsucht, Purpura, Juckreiz auf der Haut
- Schnupfen
- Angstgefühl
- Schlaflosigkeit
- Atemnot, Bronchospasmen, Asthma
- Lichtempfindlichkeitsreaktionen
- Hörprobleme
- Schläfrigkeit
- Erregung, Reizbarkeit
Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
- Nierengewebsschädigung (Papillennekrose), insbesondere bei Langzeitbehandlung
- erhöhte Harnsäurekonzentration im Blut
- Ohrgeräusche (Tinnitus)
- Drehschwindel (Vertigo)
- Depression, Verwirrtheitszustand
- Verlust der Sehkraft (Entzündung oder Schädigung des Sehnervs)
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage,
Aufbewahrung & Haltbarkeit
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton undder Blisterpackung nach „verwendbar bis“ oder „verw. bis“ angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z. B. nichtüber die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden.
Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.
Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.
Pflichttext
IbuHEXAL® akut 400 mg Filmtabletten
Wirkstoff: Ibuprofen. Anwendungsgebiete: Symptomatische Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen, wie Kopf-, Zahn-, Regelschmerzen; Fieber. Warnhinweis: Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben! Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke! Mat.-Nr.: 2/51017567 Stand: August 2025
Hexal AG, 83607 Holzkirchen, www.hexal.de



















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