Cetirizin-ratiopharm® Saft: Das Antihistaminikum lindert Allergiebeschwerden.
Ob im Frühling und Sommer durch Pollen oder ganzjährig durch Hausstaub oder Tierhaare – allergische Symptome können das Wohlbefinden stark beeinträchtigen. Das Immunsystem reagiert auf eigentlich harmlose Auslöser mit einer übermäßigen Ausschüttung des körpereigenen Botenstoffs Histamin, was zu Schnupfen, geröteten und juckenden Augen oder starkem Juckreiz auf der Haut (Nesselsucht) führt.
Schnelle und langanhaltende Wirkung für die ganze Familie
Cetirizin-ratiopharm® Saft mit dem Wirkstoff Cetirizin kann die allergischen Symptome schnell lindern, indem es die Histamin-Rezeptoren blockiert. Die Wirkung tritt rasch ein und hält bis zu 24 Stunden an. Der Saft ist bereits für Kinder ab 2 Jahren geeignet und schmeckt nach Banane. Die flüssige Form erleichtert die Einnahme auch für Personen mit Schluckbeschwerden. Zudem ist der Saft frei von Zucker und Laktose.
- Lindert effektiv allergische Symptome wie Heuschnupfen und Nesselsucht
- Wirkt schnell und für bis zu 24 Stunden
- Antiallergikum mit dem bewährten Wirkstoff Cetirizin
- Erleichternde Einnahme als Saft mit Bananengeschmack
- Ideal für Personen mit Schluckbeschwerden
- Frei von Zucker und Laktose
- Gut verträglich
- Für Kinder ab 2 Jahren, Jugendliche und Erwachsene
Anwendungsgebiete
Cetirizin-ratiopharm Saft wird angewendet bei Erwachsenen und Kindern ab 2 Jahren: ®
- zur Linderung von nasalen und okularen Symptomen bei saisonaler und perennialer allergischer Rhinitis.
- zur Linderung von Symptomen bei chronischer idiopathischer Urtikaria.
Aktive Wirkstoffe
1 ml Lösung enthält 1 mg Cetirizindihydrochlorid.
Hilfsstoffe
Sonstiger Bestandteil mit bekannter Wirkung :
Methyl(4-hydroxybenzoat), Propyl(4-hydroxybenzoat), Propylenglycol, Benzylalkohol, Natrium und Sorbitol
Dieses Arzneimittel enthält 49,9 mg Propylenglycol, 0,002 mg Benzylalkohol und 450 mg Sorbitol pro ml Lösung zum Einnehmen.
Anwendung & Dosierung
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder in der Apotheke nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Die Lösung kann unverdünnt eingenommen werden. Zur Dosierung bitte beiliegenden Messbecher verwenden.
Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre
Die empfohlene Dosis beträgt: einmal täglich 10 ml Lösung (= 10 mg)
Kinder zwischen 6 bis 12 Jahre
Die empfohlene Dosis beträgt: zweimal täglich 5 ml Lösung (= 5 mg)
Kinder zwischen 2 bis 6 Jahre
Die empfohlene Dosis beträgt: zweimal täglich 2,5 ml Lösung (= 2,5 mg)
Patienten mit Nierenschwäche
Patienten mit mittelschwerer Nierenschwäche wird die Einnahme von 5 ml Lösung (= 5 mg) einmal täglich empfohlen. Wenn Sie an einer schweren Nierenerkrankung leiden, sprechen Sie bitte mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Apotheker/-in, der Ihre Dosis entsprechend anpassen kann. Wenn IhrKindaneinerschweren Nierenerkrankung leidet, sprechenSiebittemitIhremArztoderApotheker/-in, derdieDosisentsprechend den Bedürfnissen des Kindes anpassen kann.
Wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Cetirizin-ratiopharm Saft zu schwach oder zu stark ist, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt. ®
Dauer der Einnahme
Die Einnahmedauer ist abhängig von der Art, Dauer und dem Verlauf Ihrer Beschwerden. Bitte fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Schwangerschaft & Stillzeit
Schwangerschaft
Die für Cetirizin gesammelten Daten zum Schwangerschaftsausgang deuten nicht darauf hin, dass die maternale Toxizität oder die Feto-/EmbryotoxizitätüberdasMaßspontanauftretenderToxizitätenhinaus verstärktwird.TierexperimentelleStudienlassennichtaufdirekteoder indirekte schädliche Wirkungen auf die Schwangerschaft, embryonale/fetale Entwicklung, Entbindung oder postnatale Entwicklung schließen. Bei der Anwendung in der Schwangerschaft ist Vorsicht geboten.
Stillzeit
Cetirizin geht in die Muttermilch über. Ein Risiko für Nebenwirkungen bei gestillten Säuglingen kann nicht ausgeschlossen werden. In Abhängigkeit vom Zeitpunkt der Probennahme bzw. vom Zeitpunkt nach der Verabreichung entspricht die Konzentration in der Muttermilch zu 25 % – 90 % der im Plasma gemessenen Konzentration. Daher ist bei der Anwendung von Cetirizin in der Stillzeit Vorsicht geboten.
Gegenanzeigen
- Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, Hydroxyzin, andere Piperazin-Derivate, Methyl(4-hydroxybenzoat), Propyl(4-hydroxybenzoat), Benzylalkohol oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile.
- Schwere Niereninsuffizienz mit einer Kreatinin-Clearance unter 10 ml/min.
Wechselwirkungen
AufGrundderPharmakokinetik,PharmakodynamikunddesVerträglichkeitsprofilsvonCetirizinsindkeine Wechselwirkungenmitdiesem Antihistaminikumzuerwarten.Tatsächlichwurdenwederpharmakodynamischenoch signifikantepharmakokinetischeWechselwirkungenin durchgeführten Interaktionsstudien berichtet, insbesondere nicht mit Pseudoephedrin und Theophyllin (400 mg/Tag).
Das Ausmaß der Resorption von Cetirizin wird durch Nahrungsaufnahme nicht vermindert, obwohl die Resorptionsgeschwindigkeit herabgesetzt ist.
Beiempfindlichen PatientenkanndiegleichzeitigeEinnahmemitAlkoholoderzentraldämpfendenMittelnzueiner zusätzlichenReduktionder Aufmerksamkeit und einer Leistungsbeeinträchtigung führen, obwohl Cetirizin nicht die Wirkung von Alkohol verstärkt (Blutspiegel 0,5 g/l).
Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen
BeitherapeutischenDosierungenwurdenimZusammenhangmitAlkohol(beieinem Alkoholblutspiegelvon0,5 g/l)keineklinischsignifikanten Wechselwirkungen festgestellt. Dennoch ist bei gleichzeitiger Einnahme mit Alkohol Vorsicht geboten.
Vorsicht ist geboten bei Patienten mit einer Prädisposition für Harnverhalt (z. B. Läsion des Rückenmarks, Prostatahyperplasie), da Cetirizin das Risiko eines Harnverhaltes erhöhen kann.
Vorsicht ist bei Patienten mit Epilepsie und bei Patienten mit Krampfneigung angezeigt.
Antihistaminika wirken hemmend auf Allergietests der Haut. Daher ist vor Durchführung eines Allergietests eine 3 tägige Auswaschphase erforderlich.
Pruritusund Urtikariakönnenbei Beendigungder Behandlung mit Cetirizin auftreten,selbst wenndieseSymptomevor Behandlungsbeginnnicht vorhanden waren. In manchen Fällen können die Symptome so stark sein, dass die Behandlung wieder aufgenommen werden muss. Die Symptome sollten abklingen sobald die Behandlung wieder aufgenommen wurde.
Kinder
Die Anwendung wird bei Kindern unter 2 Jahren nicht empfohlen.
Mögliche Nebenwirkungen
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Die folgenden Nebenwirkungen treten selten oder sehr selten auf. Wenn Sie diese Nebenwirkungen bei sich feststellen, müssen Sie die Einnahme des Arzneimittels sofort beenden und sich mit Ihrem Arzt in Verbindung setzen:
- AllergischeReaktionen,einschließlichschwerwiegendeallergischeReaktionenund Angioödem (schwerwiegendeallergischeReaktion,die ein Anschwellen des Gesichts und des Rachens hervorruft).
Diese Reaktionen können kurz nachdem Sie das Arzneimittel zum ersten Mal eingenommen haben oder später auftreten.
Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Somnolenz (Schläfrigkeit)
- Schwindel, Kopfschmerzen
- Pharyngitis (Rachenentzündung), Rhinitis (Schnupfen bei Kindern)
- Durchfall, Übelkeit, Mundtrockenheit
- Müdigkeit
Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- Erregung
- Parästhesie (Missempfindungen auf der Haut)
- Bauchschmerzen
- Pruritus (Juckreiz), Ausschlag
- Asthenie (extreme Müdigkeit), Unwohlsein
Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
- Allergische Reaktionen, einige davon schwerwiegend (sehr selten)
- Depression, Halluzination, Aggression, Verwirrtheit, Schlaflosigkeit
- Konvulsionen
- Tachykardie (zu schneller Herzschlag)
- abnorme Leberfunktion
- Urtikaria (juckender Ausschlag)
- Ödeme (Schwellungen)
- Gewichtszunahme
Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
- Thrombozytopenie (geringe Anzahl an Blutplättchen)
- Tics (wiederkehrende, nervöse Muskelzuckungen und Lautäußerungen)
- Synkope (Bewusstseinsverlust),Dyskinesie(unwillkürliche Bewegungen),Dystonie (krankhafte,anhaltende,unwillkürliche Muskelanspannungen), Tremor (Zittern), Dysgeusie (veränderter Geschmackssinn)
- Verschwommenes Sehen, Akkommodationsstörungen (Störungen in der Nah-/Fernanpassung des Auges), Okulogyration (unkontrollierbare kreisende Bewegung der Augen)
- Angioödem (schwerwiegendeallergische Reaktion,dieeinAnschwellendesGesichts oderdesRachenshervorruft),fixes Arzneimittelexanthem
- Abnorme Harnausscheidung (Bettnässen, Schmerzen und/oder Schwierigkeiten beim Wasserlassen)
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Gesteigerter Appetit
- Selbstmordgedanken (wiederkehrende Gedanken an Selbstmord oder die Beschäftigung mit Selbstmord), Alpträume
- Amnesie (Gedächtnisverlust), Gedächtnisstörungen
- Vertigo (Drehschwindel)
- Harnverhalt (Unfähigkeit, die Harnblase völlig zu entleeren)
- Pruritus (intensiver Juckreiz) und/oder Urtikaria (Nesselsucht) bei Beendigung der Einnahme
- Gelenkschmerzen
- Rash (Ausschlag) mit Blasen, die Eiter enthalten
- Hepatitis (Entzündung der Leber)
Methyl(4-hydroxybenzoat) und Propyl(4-hydroxybenzoat) können Überempfindlichkeitsreaktionen, auch mit zeitlicher Verzögerung hervorrufen.
Benzylalkohol kann allergische Reaktionen hervorrufen.
Meldung von Nebenwirkungen
WennSie Nebenwirkungenbemerken,wendenSiesichan IhrenArztoderApotheker/-in. Dies giltauchfürNebenwirkungen, dienichtindieser Packungsbeilage angegebensind.Siekönnen Nebenwirkungen auchdirektdemBundesinstitut fürArzneimittelund Medizinprodukte,Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Aufbewahrung & Haltbarkeit
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
SiedürfendiesesArzneimittelnachdemauf demUmkartonunddemBehältnisnach-Verwendbarbis-angegebenenVerfalldatumnichtmehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Cetirizin-ratiopharmist nach Anbruch noch 6 Monate haltbar. Nach Anbruch nicht über 25 °C lagern. ®
Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z. B. nicht über die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sietragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.
Pflichttext
Cetirizin-ratiopharm® Saft
Wirkstoff: Cetirizindihydrochlorid. Anwendungsgebiete: Bei Erwachsenen und Kindern ab 2 Jahren (-Saft): zur Linderung von Nasen- und Augensymptomen bei saisonalem und ganzjährigem Heuschnupfen, zur Linderung von chronischer Nesselsucht. Warnhinw.: ent. Benzylalkohol, Sorbitol, Methyl-4-hydroxybenzoat (Ph.Eur.), Propyl-4-hydroxybenzoat (Ph.Eur.) u. weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro ml, d. h. es ist nahezu -natriumfrei-. Apothekenpflichtig.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke. 4/24 (-Saft).
















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