Betolo® gegen Halsschmerzen Lutschtabletten Honig-Zitrone
Halsschmerzen sind häufig die ersten Symptome einer Erkältung oder Grippe und sollten deshalb so früh wie möglich behandelt werden. Deshalb ist es sinnvoll, die Rachenschleimhaut bereits frühzeitig zu desinfizieren und so die ersten Erreger zu eliminieren. Schnelle und gezielte Hilfe1 bei akuten Halsschmerzen dank Betolo®:
Betolo® gegen Halsschmerzen überzeugt mit seinem zweifachen Wirkprinzip durch anästhetische und antiseptische Eigenschaften. Es wirkt schnell schmerzlindernd1 und desinfiziert gleichzeitig die Rachenschleimhaut3.
Die in Betolo® gegen Halsschmerzen eingesetzten Wirkstoffe machen es möglich. Die Produkte enthalten die bewährte Wirkstoff-Kombination aus Amylmetacresol und Dichlorbenzylalkohol, die eine antiseptische Wirkung haben, sowie zusätzlich das Lokalanästhetikum Lidocain.
Die umfassend antiseptisch wirkenden Wirkstoffe in Betolo® gegen Halsschmerzen sind von großem Vorteil, da die Erreger zielgerichtet bekämpft werden. Dabei können 99,9% der relevanten Bakterien in-vitro2 unschädlich gemacht werden. Neben den antiseptischen Effekten zeichnet sich Betolo® gegen Halsschmerzen auch durch eine lokal betäubende Wirkung aus. So sorgt Betolo® für eine schnelle Schmerzlinderung1 bei gleichzeitiger Desinfektion der Rachenschleimhaut3.
Bei den Betolo® Lutschtabletten wird der Wirkstoff kontinuierlich und langsam freigesetzt. So ist die Kontaktzeit des Wirkstoffs an den betroffenen Stellen im Mund- und Rachenbereich länger und wirkt so besonders gezielt. Außerdem wird beim Lutschen die Speichelbildung angeregt und so die gereizte Schleimhaut befeuchtet.
Betolo® gegen Halsschmerzen gibt es in zwei beliebten Darreichungsformen als Lutschtabletten mit Honig-Zitrone- oder Minzgeschmack und als Spray für die Anwendung direkt im Mund- und Rachenraum in der Geschmacksrichtung Anis-Pfefferminze.
1 enthält die Wirkstoffe Amylmetacresol & Dichlorbenzylalkohol, die den Schmerz schnell lindern können (McNally D, et al. Int J Clin Pract2010;64:194-207)
2 in-vitro reduziert die Wirkstoffkombination AMC/DCBA typische Erkältungserreger (bakteriell) um 99,9%
3 Gebrauchsinformation von Betolo® gegen Halsschmerzen 2 mg/0,6 mg/1,2 mg Lutschtabletten. Stand: Okt 2022
Anwendungsgebiete
Zur Symptomlinderung von Halsschmerzen bei Erwachsenen und Jugendlichen über 12 Jahren.
Aktive Wirkstoffe
Jede Lutschtablette enthält:
Lidocainhydrochlorid-Monohydrat 2,00 mg
Amylmetacresol 0,60 mg
2,4-Dichlorbenzylalkohol 1,20 mg
Hilfsstoffe
Pfefferminzöl, Sternanisöl, Levomenthol, Indigocarmin (E 132), Chinolingelb (E 104), Saccharin-Natrium (E 954), Weinsäure (E 334), Isomalt (E 953), Maltitol (E 965)
Anwendung & Dosierung
Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre: 1 Lutschtablette alle 2 – 3 Stunden und, falls nötig, bis zu 8 Lutschtabletten innerhalb von 24 Stunden (maximal 4 Lutschtabletten für Kinder).
Schwangerschaft & Stillzeit
Schwangerschaft
Die Sicherheit von Betolo in der Schwangerschaft ist nicht belegt. Eine große Datenmenge bezüglich der lokalen Anwendung von Lidocain während derSchwangerschaft weist nicht auf ein erhöhtes Risiko kongenitaler Missbildungen hin. Lidocain passiert die Plazenta. Allerdings findet aufgrund der kleinen Dosis nur eine sehr geringe Absorption statt. Tierstudien weisen nicht auf Reproduktionstoxizität hin.
Es gibt keine Daten bezüglich der Anwendung von Amylmetacresol und 2,4-Dichlorbenzylalkohol als pharmakologisch aktive Wirkstoffe während der Schwangerschaft. Aufgrund fehlender Erfahrungswerte wird die Anwendung von Betolo in der Schwangerschaft nicht empfohlen.
Stillzeit
Die Sicherheit von Betolo in der Stillzeit ist nicht belegt.
Lidocain wird in kleinen Mengen in die Muttermilch ausgeschieden. Aufgrund der geringen Dosis werden keine Auswirkungen von Lidocain auf den Säugling erwartet. Es Betolo- gegen Halsschmerzen gibt keine Daten bezüglich der Ausscheidung von Amylmetacresol und 2,4-Dichlorbenzyl alkohol in die Muttermilch. Es muss dementsprechend entschieden werden, ob abgestillt werden soll oder die Behandlung mit Betolo abgebrochen bzw. gar nicht erst begonnen werden soll. Dabei muss zwischen dem Nutzen des Stillens für den Säugling und dem Nutzen der Therapie für die Frau abgewogen werden.
Gegenanzeigen
Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der genannten sonstigen Bestandteile.
Aufgrund seines Lidocain-Gehalts ist dieses Arzneimittel kontraindiziert bei Kindern unter 12 Jahren.
Wechselwirkungen
Obwohl der Lidocaingehalt dieses Arzneimittels gering ist, muss Folgendes beachtet werden:
- Beta-Adrenorezeptorenblocker reduzieren den hepatischen Blutfluss und verminderndadurch die Geschwindigkeit, mit der Lidocain metabolisiert wird. Dies führt zu einem höheren Toxizitätsrisiko.
- Cimetidin kann den Metabolismus von Lidocain in der Leber hemmen. Dies führt zu einem höheren Toxizitätsrisiko.
- Lidocain kann zu einer Kreuzallergie mit anderen Lokalanästhetika vom Amidtyp führen.
- Klasse-III-Antiarrhythmika, wie z. B. Mexiletin und Procainamid, sollten wegen möglicher pharmakokinetischer oder pharmakodynamischer Wechselwirkungen vorsichtig angewendet werden.
- Die Isoenzyme CYP1A2 und CYP3A4 desCytochroms P450 sind bei der Entstehung von MEGX, dem pharmakologisch aktiven Metaboliten von Lidocain, beteiligt. Deswegen können andere Wirkstoffe, wie z. B. Fluvoxamin, Erythromycin und Itraconazol die Plasmakonzentration von Lidocain erhöhen.
Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen
Die angegebene Dosierung sollte eingehalten werden: Da es durch den Blutfluss weitergeleitet wird, kann dieses Arzneimittel bei Einnahme von größeren Mengen oder wiederholt das zentrale Nervensystem beeinflussen, wodurch es möglicherweise zu Krampfanfällen oder Störungen der Herzfunktion führt.
Die längere Einnahme dieses Arzneimittels über mehr als 3 Tage wird nicht empfohlen, da dies das natürliche mikrobielle Gleichgewicht des Mund- und Rachenbereichs verändern kann.
Wenn die Symptome länger als 2 Tage anhalten, sich verstärken oder weitere Symptome auftreten, wie z. B. hohes Fieber, Kopfschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen und Hautausschlag, muss der klinische Allgemeinzustand auf eine mögliche bakterielle Infektion (Angina, Tonsillitis) hin untersucht werden.
Dieses Arzneimittel sollte akut erkrankten oder gebrechlichen älteren Patienten mit Vorsicht verabreicht werden, da sie anfälligerfür Nebenwirkungen dieses Arzneimittels sind.
Bei akut bestehenden größeren Wunden im Mund- und Rachenbereich sollte dieses Arzneimittel nicht eingenommen werden.
Die durch dieses Arzneimittel verursachte Betäubung des Rachenbereichs kann zu Aspirationspneumonie führen (Husten während des Essens, es entsteht der Eindruck, die Person würde ersticken). Es ist deswegen dringend erforderlich, dass dieses Arzneimittel nicht vor dem Essen oder Trinken eingenommen wird. Asthmatiker dürfen dieses Arzneimittel ausschließlich unter ärztlicherBeobachtung einnehmen.
Mögliche Nebenwirkungen
Erkrankungen des Immunsystems
Gelegentlich (- 1/1.000 bis < 1/100): Überempfindlichkeitsreaktionen (Brennen, Juckreiz)
Selten (- 1/10.000 bis < 1/1.000): Angioödem, Stechen im Rachenbereich und unangenehmer Geschmack.
Sehr selten (< 1/10.000): Dyspepsie, Übelkeit
Nicht bekannt: unangenehmes Gefühl in Mund und Bauch
Aufbewahrung & Haltbarkeit
Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Pflichttext
Betolo® gegen Halsschmerzen 2 mg/0,6 mg/1,2 mg Lutschtabletten mit Minzgeschmack
Wirkstoffe: Lidocainhydrochlorid-Monohydrat, Amylmetacresol, 2,4-Dichlorbenzylalkohol
Anwendungsgebiete: Betolo® enthält Amylmetacresol und 2,4-Dichlorbenzylalkohol, beides antibakteriell wirkende Stoffe, und Lidocainhydrochlorid-Monohydrat, ein lokal wirkendes schmerzstillendes Mittel für den Rachen. Angezeigt bei Erwachsenen und Jugendlichen über 12 Jahren zur lokalen Linderung der Beschwerden bei Halsschmerzen.
Warnhinweise: Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Mundipharma GmbH, 60549 Frankfurt am Main 12-23







Reviews
There are no reviews yet.